16.08.2021 (as)
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Hensoldt wechselt von IBM Filenet zu Archivierungslösung von KGS

  • Inhalt dieses Artikels
  • SAP-Ansatz und Preis überzeugten
  • Umsetzung und weitere Pläne

Hensoldt wechselte zunächst im Sensorbereich von IBM Filenet auf Tia von KGS Software (Bild: Hensoldt)Hensoldt wechselte zunächst im Sensorbereich von IBM Filenet auf Tia von KGS Software (Bild: Hensoldt)Für die Daten- und Dokumentenarchivierung hatte Hensoldt die Softwarelösung »IBM FileNet P8« im Einsatz. Weil sich die Lösung als betreuungsintensiv und teuer erwies, setzt das aus Airbus Defence and Space für Sensortechnologie hervorgegangene Unternehmen nun auf die Lösung von KGS Software. Thomas Holzmann, SAP Basic Administrator bei Hensoldt, beschreibt die Situation vor dem Wechsel: »IBM FileNet P8 war für uns eine Art Black Box. Wenn Probleme aufgetreten sind, gab es bei deren Lösung enorme Zeitverzögerungen, weil vielfach nicht nur unser Provider, sondern auch noch FileNet-Experten hinzugezogen werden mussten.«

SAP-Ansatz und Preis überzeugten

Eine Größenordnung von 2 Terrabyte ERP-Daten und 6 Terrabyte PLM-Daten galt es zu verwalten und zu archivieren – in erster Linie SAP-Dokumente sowie produktbezogene Dokumente und Dateien. Hierfür suchte Holzmann eine Lösung, die eine Zwischenebene für die Archivierung überflüssig macht. Über den IT-Diensleister Datagroup kam der Kontakt zu KGS zustande. »Deren Ansatz und die Lösungen haben uns vom ersten Moment an überzeugt, und zwar aus diversen Gründen. Zum einen wegen dem Portfolio, dem Preis und der Transparenz und zum anderen wegen der Tatsache, dass es sich um eine Lösung handelt, die sich transparent in unser ERP-System [SAP] integriert,« so Holzmann. Beeindruckt waren er und seine Kollegen besonders vom Kostenunterschied wie Holzmann berichtet: »Das Kostenverhältnis war eins zu zehn – sprich die Archivierung mit IBM FileNet P8 hat uns das Zehnfache der KGS-Lösung gekostet.«

Umsetzung und weitere Pläne

Im Dezember 2018 prüfte man das KGS-Konzept und entschied sich im Januar 2019 für die Einführung des »Documentrouters«, »Contentservers« sowie der Migrationslösung. Im März 2019 begann man mit der Vorbereitung und Umsetzung. Anfang Juli dann ging die Archivierung »tia« von KGS live – zunächst sechs Monate parallel zum Filenet-Betrieb. Nach Migrationsstart hatte man innerhalb von sechs Wochen alle Daten und Dokumente – insgesamt 8 Terrabyte – zu Tia migriert. Nachdem Tia zunächst bei Hensoldt Sensors ausgerollt wurde, gibt es inzwischen Planungen, KGS konzernweit einzusetzen.



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