13.08.2018 (as)
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Neue Hauptversion der freien Office-Lösung Libreoffice

  • Inhalt dieses Artikels
  • Neu gestaltete Benutzeroberflächen
  • Libreoffice im Unternehmenseinsatz

Neu geordnete Menüs im Zeichenprogramm Draw von Libreoffice 6.1 (Bild: The Document Foundation)Neu geordnete Menüs im Zeichenprogramm Draw von Libreoffice 6.1 (Bild: The Document Foundation)Mit »LibreOffice 6.1« kündigt die The Document Foundation (TDF) die zweite Hauptversion der »LibreOffice 6.0-Familie« an, die im Januar vorgestellt wurde. Zu den wesentlichen Neuerungen zählt neben »Karasa Jaga« das Hinzufügen des Symbolstils »Colibre«, der unter Windows Standard ist. Außerdem sollen durch die Verwendung eines neuen Grafikmanagers die Verarbeitung und das Laden von Grafiken und Bildern schneller und reibungsloser ablaufen.

Neu gestaltete Benutzeroberflächen

Die Menüs im Zeichnen-Programm »Draw« wurden neu geordnet und ein neues Seitenmenü hinzugefügt. Vom Erscheinungsbild passt sich Draw damit an die anderen Libreoffice-Module an. Zudem sind die Benutzeroberflächen aller Module von »LibreOffice Online« verbessert worden. Gleichzeitig erfolgt damit eine Harmonisierung der Oberfläche der Online-Variante mit der Desktop-Version.

Ein verbesserter EPUB-Exportfilter in Bezug auf Link-, Tabellen-, Bild-, Schrifteinbettung und Fußnotenunterstützung liefert mehr Optionen zum Anpassen der Metadaten. Die Online-Hilfeseiten wurden mit Text- und Beispieldateien angereichert, um die Benutzer durch Funktionen zu führen.

Libreoffice im Unternehmenseinsatz

Libreoffice 6.1 stellt den aktuellen Entwicklungsstand bei freien Office-Paketen dar. Für den Unternehmenseinsatz pflegt die TDF weiterhin die 6.0er-Serie. Die Stiftung empfiehlt Unternehmen und Organisationen beim Einsatz von Libreoffice auf zertifizierte Dienstleister zurückzugreifen, die Level 3-Support, Migrationsberatung und Training anbieten. Zudem bieten auch zahlreiche Unternehmen, die dem Beirat der Stiftung angehören, Versionen mit Long-Term-Support sowie Beratung, Unterstützung und Schulungen rund um Libreoffice an. Zu den Unternehmen und Organisationen, die Libreoffice im Einsatz haben, zählen viele Behörden weltweit und die Stadt München, die sich zwar von Linux verabschieden wird, sich aber hinsichtlich Libreoffice noch nicht endgültig entschieden hat.



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