Published On: 13. Februar 2026Von

Peppol ohne Abo-Zwang von compacer

Compacer bietet mit »simplepeppol« einen Service, der den gelegentlichen Versand von E-Rechnungen via Peppol ohne monatlichen Grundpreis ermöglicht. Nutzende müssen lediglich ihre Rechnung als PDF, JPG oder PNG hochladen.

simplepeppol von compacer

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simplepeppol funktioniert ohne Kontoanlage, Registrierung und Abo (Bild: compacer)

Service für gelegentliche Peppol-User

Mit simplepeppol bringt compacer eine vereinfachte Lösung für den Versand von E-Rechnungen via Peppol auf den Markt. Der Service richtet sich gezielt an Gelegenheitsversender, die einzelne oder nur wenige E-Rechnungen schnell, rechtskonform und ohne Abo-Verpflichtung über Peppol versenden möchten.

Peppol steht für Pan-European Public Procurement OnLine (PEPPOL). Es ist ein internationales Netzwerk der Non-Profit-Organisation OpenPeppol, das das öffentliche Vergabeverfahren innerhalb der Europäischen Union grenzüberschreitend standardisiert elektronisch unterstützt. Das Netzwerk dient zum Austausch digitaler Dokumente mit Fokus auf digitale Rechnungen und elektronische Beschaffungsdokumente. In Deutschland sind alle öffentlichen Auftraggeber seit dem 1. Oktober 2023 dazu verpflichtet, an das Peppol-Netzwerk angebunden zu sein.

Kostenvergleich mit Abo-Modellen

Üblicherweise erfolgt der Zugriff auf Peppol über zertifizierte Access Point Provider wie Complavis und efacto, die Abo-Modelle  anbieten. Je nach Modell betragen die Set-up-Kosten bis zu 500 Euro, die monatlichen Kosten zwischen 15 und 50 Euro und die Kosten pro Rechnung 5 bis 20 Cent.

Das Besondere an simplepeppol: Die Lösung kommt ohne Kontoanlage, Registrierung oder Abo-Zwang aus. Anwenderinnen und Anwender müssen lediglich ihre Rechnung als PDF, JPG oder PNG hochladen. Dann liest die Lösung die Dokumente automatisiert aus, konvertiert sie in das Standard Peppol-Format BIS Billing 3.0 und versendet sie innerhalb von 60 Sekunden über den eigenen zertifizierten Peppol Access Point. Die Abrechnung erfolgt pro Rechnung und ist klar kalkulierbar: Nutzende zahlen 1,5 Prozent des eingereichten Rechnungsbetrags, mindestens 2,50 Euro und maximal 15,00 Euro pro Rechnung. Es fallen keine Einrichtungsgebühren, Fixkosten oder laufenden Kosten an.

Sichere Datenverarbeitung in Deutschland

»Warum sollten Unternehmen, die jährlich nur wenige Rechnungen im Peppol-Format verschicken, dafür ein teures Abo abschließen oder eine Software installieren?« fragt Volker Hettich, CSO von compacer, und ergänzt: »Deshalb haben wir simplepeppol entwickelt, eine Lösung, die einfach zu bedienen ist und bei der man auch nur für die Rechnungen bezahlt, die man über Peppol verschickt. Unser Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, die staatlich vorgegebenen Regularien zu erfüllen, dabei aber möglichst geringe Kosten oder zusätzlichen Aufwand zu haben.«

Als zertifizierter Peppol Access Point stellt compacer laut eigenen Angaben sicher, dass alle versendeten Rechnungen den gesetzlichen und technischen Anforderungen entsprechen. Die Verarbeitung der Rechnungsdaten erfolgt ausschließlich im deutschen Rechenzentrum des Mutterkonzerns eurodata und erfüllt höchste Anforderungen an Datenschutz und DSGVO-Konformität.

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About the Author: Annette Stadler

Annette Stadler ist IT-Journalistin und leitet das Online-Portal ECMGUIDE.
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