FCA, Fibre Channel association
Die FCA ist die Vorläuferorganisation der Fiber Channel Industry Organisation (siehe[@FCIA]).
FCIA, Fibre Channel industry association
Die Fibre Channel Industry Association FCIA ist ein internationaler Zusammenschluss zahlreicher Hersteller, Händler und Dienstleister, die sich um gemeinsame Standards für FC-basierte Hochgeschwindigkeitsnetze, Massenspeicherung und andere Bestandteile der ITK-Branche bemühen. Die neuesten Standards der FCIA betreffen unter anderem erweiterte Datensicherheit, Inter-Fabric-Kommunikation und Virtualisierung der Ports in FC-Systemen.
FCIP, Fibre Channel over IP (FCIP-Protokoll)
Fibre-Channel over IP (FCIP) erlaubt die Übertragung des Fibre-Channel-Protokolls über IP-Netze. So können schnelle FC-Netze kostengünstig über das »Nadelöhr« Internet miteinander im WAN verbunden werden. Die FC-Datenpakete werden in die (kleineren) IP-Pakete über ein IP-Tunneling versendet und am Ende wieder zurückgewandelt. Mit FCIP kann etwa ein Speichernetzwerk an einem anderen Standort (z.B. einem angemieteten Rechenzentrum) mit dem eigenen Hostsystem verbunden werden.
FCLC, Fibre Channel loop community
Aus der früheren Organisation FCLC (Fibre-Channel Loop Community), die sich speziell auf das kostengünstigere Fibre-Channel-Modell [@FC-AL] (arbitrated loop) konzentrierte, entstand 1995 die Fibre Channel Community und 1999 schließlich die [@FCIA] (Fibre Channel Industry Association) mit viel weiter reichenden Interessen.
FCoE – Fibre-Channel over Ethernet
»Fibre-Channel over Ethernet« (FCoE) leitet Fibre-Channel-Frames (FC) über IEEE-802.3-Netzwerke (Ethernet). Anfang Juni 2009 hat die FC-BB-5 Arbeitsgruppe des T11 Technical Committee einem finalen Standard für FCoE zugestimmt. Allerdings ist das zunächst nur der erste Schritt für eine endgültige Ratifizierung. Das Komitee T11 gibt nun den FC-BB-5-Standard an das InterNational Committee for Information Technology Standards (INCITS) weiter, um die ANSI-Standardisierung in die Wege zu leiten. Aber die Grundlage für einen weitreichenden Standard ist gelegt und die Hersteller sind bereits seit 2008 dabei, Produkte auf den Markt zu bringen.
FCoE eröffnet die Möglichkeit, die Vernetzung in Rechenzentren zu vereinfachen und Kosten zu sparen. […]
FCP, Fibre Channel protocol (FCP-Protokoll)
An sich hat [@Fibre Channel] kein eigenes Protokoll, sondern transportiert andere Kommunikationsprotokolle. Das sogenannte Fibre Channel Protocol ist jedoch etwas völlig Anderes: es handelt sich um die Befehlssätze von SCSI, angewendet über den Fibre Channel. Das X3T10-Kommittee der ANSI standardisierte das FCP-Protokoll. Hier werden im FC-Datenrahmen erst der FCP-Header und anschließend der SCSI-Befehl über die Fabric-Switches versendet.
FCS, Fibre Channel standard (FC-Standard)
Der Fibre Channel Standard (FCS) ist ein ANSI-Standard für Glasfaser-Datenübertragung. Er schafft eine einheitliche Schnittstelle für verschiedene Arten von Netzwerk-Übertragungen. Auch die Art der Glasfaser-Kanäle ist im FCS spezifiziert. Insgesamt definiert FCS also, wie ein Transfer vieler Daten in hoher Geschwindigkeit zwischen Computern und Geräten (etwa Speichermedien) in Glasfaserverbindungen stattfindet.
FCSI, Fibre Channel systems initiative
Die Fibre Channel systems initiative, die 1993 von IBM, HP und Sun gegründet wurde, sollte gemeinsame Standards schaffen, um Speichersysteme interoperabel zu machen. So gab es zwar zuvor eine Reihe von Geräten, die an sich kompatibel waren, doch verwendeten sie teilweise unterschiedliche Subsets des gleichen Standards – und konnten deshalb nicht miteinander kommunizieren.
Die FCSI entwickelte Richtlinienkataloge (Pofile) zur Anwendung von Standards für Hersteller, deren Geräte sich austauschen sollten. Unter anderem finden sich darunter Vorgaben zum Austausch von FC-Systemen mit IP-Netzen oder mit SCSI-Geräten. Als »Profil« bezeichnete die Gruppe dabei »einen vertikalen Schnitt durch alle definierten Optionen des Fibre-Channels fuer […]
FDDI
Das Fibre Distributed Data Interface, kurz FDDI, wurde 1989 entwickelt, um eine Netzarchitektur für Hochgeschwindigkeitsnetze mit einer Übertragungsrate von 100 MBit/s zu schaffen. Als Medium des ANSI-Standards X3T9.5 sind Glasfaserkabel in einem doppelten, gegenläufigen Ring mit Token-Zugriffsmechanismus vorgesehen. Ein Java-Applet der Uni Mannheim verdeutlicht die Funktionsweise des Token-Ring-basierten Systems: Fällt ein Ring aus, wird der zweite in gegenläufiger Richtung genutzt.
Der FDDI-Standard wurde – wohl zur Kostenersparnis für Unternehmen, die sich keine Glasfaserkabel leisten wollten – 1995 um die Übertragung in abgeschirmten (STP) und ungeschirmten (UTP 5) Kupferleitungen zu CDDI abgewandelt.
FDDI hat, obwohl andere Techniken wie [@Gigabit […]
Fehlertoleranz
Ist die Fehlertoleranz von Netzwerken oder Systemen hoch, hat die IT-Abteilung einen guten Job gemacht: Die Eigenschaft von Systemen, ihre Arbeitsfähigkeit aufrechtzuerhalten, auch wenn unvorhergesehene Ausfälle passieren, nennt sich Fehlertoleranz und wird erhöht durch Spiegelungen, Redundanzen, Hot-Swap-Systeme, Failsafe-Ersatzverbindungen ins WAN, usw. Bei Hardware erhöhen verdoppelte Systeme häufig die Toleranz, bei Software machen dies Sicherheitsabfragen, automatisierte Fehlererkennungen und neuerdings auch selbstlernende Programme.
