Grid-Computing/Storage-Grid
Grid Computing verbindet einen Pool von Computern, Speichern und Netzwerken, so dass Unternehmen je nach Anforderung Ressourcen dynamisch zuweisen können. Es ist somit ein Ansatz bzw. eine Architektur zur besseren Auslastung und Nutzung verteilter IT-Ressourcen. Häufig wird Grid Computing mit »verteiltem Rechnen« gleichgesetzt, was aber letztendlich nur einen Teilaspekt repräsentiert. Den Kern eines Grid-Systems bildet ein so genannter Scheduler oder Distributed-Resource-Manager (DRM). Dieser besitzt Informationen über die verfügbaren Ressourcen und weist sie den jeweils anstehenden Jobs zu. Storage-Grids sind das Äquivalent des Grid Computing für die Storage-Welt, also eine Architektur für verteiltes Speichern. Storage-Grids sollen eine schnelle und einfache Skalierbarkeit […]
HANA
HANA steht für High Performance Analytic Appliance und ist eine in-Memory-Lösungen für Datenbanken. SAP führte sie etwa 2010 ein. Hierbei sollen Daten, die sich im Hauptspeicher des Rechners befinden, schneller prozessierbar seien als solche, die erst über einen Speicherkanal von internen oder externen Medien geholt und zurück transferiert werden müssen. Die Datenbank arbeitet mit einer Kombination aus Spalten- und Zeilenorientierung; die Funktionalitäten des Hauptspeichers wandern in den CPU-Cache, die des Plattenspeichers in den Hauptspeicher. Dadurch sollen auf der Hardware-Seite Beschleunigungen auf das bis zu 1.000fache der bisherigen Zugriffszeiten zustande kommen. Derzeit (Stand März 2012) verfügen die HANA-Appliances über 2 […]
Hard-Zoning
Beim [@Zoning] werden Speichernetze in virtuelle Subnetzwerke (Zonen) geteilt. Die Idee, durch diese Unterteilung einzelne Bereiche einer [@Fabric] im Speichernetz vor dem Zugriff anderer zu schützen, kann in Hardware oder Software umgesetzt sein. Beim Hard-Zoning gehören alle Ports eines FC-Switches zur gleichen Zone, Zugriffe aus anderen Zonen sind nicht möglich. Beim Soft-Zoning dagegen werden die Zonen über Namens-Einträge (WNNs) auf dem Server festgelegt.
HBA, host bus adapter
Der Host Bus Adapter, auch HBA oder Hostadapter genannt, verbindet als Hardware-Schnittstelle Computer mit externen Netzen, Speichern und Peripheriegeräten. Er verbindet unterschiedliche Bus-Systeme, z.B. den PCI-Bus im System mit dem externen Bus-System des [@SAN]. Der HBA erlaubt so die Kommunikation von Systemen mit unterschiedlichen Datenbussen. Der HBA kann ein Adapter für SCSI, iSCSI, Ethernet- und Fibre-Channel sein – und ein guter HBA verbessert sogar die Effizienz der Datenspeicherung.
HCA
Der HCA ist eine intelligente Netzwerkkarte in [@Infiniband]-Verbindungen. Infiniband ist ein System mit niedrigen [@Latenz]zeiten und wird daher meist für die Verbindung von Server-[@Cluster]n genutzt. Der Vorteil der HCAs gegenüber herkömmlichen PC-Netzwerkkarten oder den üblichen [@HBA]s (Host Bus Adaptern) ist die direkte Hardware-Umsetzung des Mappings von virtuellen in echte Adressen. Die Sendevorgänge können so ohne den Umweg über das Betriebssystem schneller vollzogen werden.
HCD PP – Sicherheitsrichtlinie für MFP
HD-DVD-Disk, HD-DVD, high density DVD
Die High-Density DVD ist eine Disk, die mit blauem Laser auf ein oder zwei Schichten beschrieben wird. Sie kommt auf 15 GByte Speicherkapazität (auch bei wiederbeschreibbaren Medien) und bei der HD-DVD RAM auf 20 GByte. Eine Double-Layer-HD-DVD erreicht 30 GByte. Der Vorgänger war [@AOD], die aktuelle HD-DVD wird inzwischen über eine HD-DVD Promotion Group vermarktet.
Wenngleich sich zahlreiche Konkurrenten wie Blu-ray, HD-VMD, die FVD aus Taiwan und die EVD aus China, auf dem Markt tummeln, hat sich die HD-DVD zumindest schon bei den Hollywood-Studios durchgesetzt – wegen der Kopierschutzmethoden, die allerdings inzwischen wieder als fragwürdig angesehen werden.
Headcrash
Ein Headcrash bezeichnet den Ausfall einer Festplatte, der durch den Schreib-/Lesekopf verursacht wird. Dabei berührt der Kopf die Oberfläche einer Magnetscheibe (Platter) direkt, was zu einer mechanischen Beschädigung der Speicherschicht führt. Datenverlust ist möglich, ebenso die vollständige Zerstörung der Speicherschicht. Bleibt der Kopf sogar an der Oberfläche kleben, so kommt es durch Abriss desselben durch die Rotation des Mediums. Oft lässt sich nach einem Headcrash die Platte nicht mehr starten oder sie operiert nur noch über einen kurzen Zeitraum. Bemerkt der Nutzer den Schaden nicht sofort und lässt die Festplatte weiter laufen, so kann der Kopf noch weiter beschädigt […]
Helical Scan
Bei der Schrägspuraufzeichnung (Helical Scan) beschreibt und liest eine rotierende Kopftrommel das Datenband in schräg zur Laufrichtung angeordneten Spuren. Das System arbeitet sowohl mit niedriger Band- als auch Umdrehungsgeschwindigkeit der Kopftrommel. Beide addieren sich zu einer akzeptablen Schreib- und Lesegeschwindigkeit. Das Helical-Scan-Verfahren ist daher auch sehr geräuscharm. Die vergleichsweise kurzen Bänder werden sehr dicht beschrieben und verfügen gegenüber DLT und QIC über kürzere Spul- und Zugriffszeiten. Das Magnetband bewegt sich pro Sekunde zwar nur um wenige Zentimeter, wird zum Beschreiben und Lesen aber aus der Kassette herausgefädelt. Dies führt zu einer starken mechanischen Beanspruchung. Nachteilig sind zudem der hohe Präzisionsaufwand […]
Hierarchische Speicherverwaltung (HSM)
siehe [@hierarchical storage management]
