Host-basierte Virtual Machine
Eine host-basierte Virtual Machine ist eine Instanz eines Desktop-Betriebssystems, das auf einem zentralen Server läuft. Zugriff erhält der Nutzer von seinem Client aus über ein Netzwerk. Auf einem Server können mehrere dieser host-basierten VMs operieren. Da alle Daten auf dem Server liegen, lassen sich dessen Ressourcen auch entsprechend an die Anwender verteilen, sogar an entfernte Standorte. Das Management hingegen bleibt zentral. Nachteil ist, dass mehrere Nutzer beeinträchtigt werden, falls ein Server ausfällt.
Host-I/O-Bus
Auch bekannt als [@Host Bus Adapter], stellt der Host-I/O-Bus die Kommunikation zwischen Rechnerkapazitäten und Peripherie her.
Hot Backup
Das Hot Backup sichert die Daten während des laufenden Betriebs. Gerade bei der Datenbank-Anwendung ist dies allerdings mit Vorsicht zu genießen: Die Daten und ihre Verknüpfungen könnten inkonsistent werden, weshalb bei Datenbank-Anwendungen das [@Cold Backup] vorgezogen wird.
Hot Spare Disks
Als Hot-Spare-Drive wird in einem RAID-System eine Ersatzkomponente (Festplatte, Controller) bezeichnet, die im Fehlerfall automatisch zum Einsatz kommt.
Hot Swap
Als Hot Swap wird die Fähigkeit bezeichnet, ein Laufwerk oder eine Komponente während des laufenden Betriebs zu ersetzen.
HPNA, HPNA 2.0, HPNA 3.1 (Home phoneline networking alliance)
Die Allianz Home PNA (Website hier) hat einige Standards für Hausnetze entwickelt, die neueste Version der Spezifikationen ist HPNA 3.1.
In den Specs werden Standards zur richtigen Vernetzung von DSL-, Drahtlos-, Kabel- und anderen Netzen festgelegt, um die Zusammenarbeit von Geräten auch bei der fortschreitenden Heimvernetzung zu gewährleisten. Sie gelten für PCs, Set-Top-Boxen, Telefonanlagen und alle angeschlossenen Geräte.
Bei HPNA 1 war die vorgesehene Datenübertragungsrate noch 1 MBit/s, bei Version 2 sind es schon 10 MBit/s, bei der aktuellen HomePNA 3.1, sie im März 2006 veröffenlicht wurde, wird der Technik für die Verdrahtung schon eine Rate von 320 […]
HSM, hierarchical storage management (Hierarchisches Speichermanagement)
Im hierarchical storage management speichern Storage-Systeme die unterschiedlich oft genutzten Dateien auf verschiedenen Datenträgern – die nicht benutzten Dateien wandern z.B. aufs Bandlaufwerk, die häufig genutzten auf Disksysteme. Durch die hierarchische Strukturierung bei der Datensicherung spart der Betreiber der Sicherung Geld: nur die häufig verwendeten Daten kommen auf die teuren und schnellen Speichermedien, die weniger häufigen brauchen dann bei der Wiederherstellung eben ein wenig mehr Zeit. Im HSM-Betrieb werden die weniger aktiven Dateien entsprechend markiert. Die Technik ist in Rechenzentren sehr verbreitet, einige Backup-Systeme bieten zudem HSM-Funktionen an.
HSSDC-Stecker (HSSDC, high speed serial data connection)
Die Highspeed Serial Data Connection kommt mit einem 8poligen Stecker zustande . Dieser HSSDC-Stecker ist für Fibre-Channel-Netze entwickelt worden, arbeitet aber auch mit InfiniBand und [@GigaBit Ethernet]. Die mit dem Stecker und seinen Twin-Axialkabeln verbundenen Systeme können mit bis zu 2,1 GBit/s übertragen. Stecker und Buchse sind zur problemfreieren Übertragung in einem Metallgehäuse abgeschirmt.
HTTP
Das Hypertext Tranfer Protocol wurde bereits in den 80er-Jahren von der IETF (Internet Engineering Task force) entwickelt und 1991 schließlich vom Briten Tim Berners Lee am Schweizer Kernforschungszentrum CERN genutzt, um weltweit im Internet vorliegende Daten in einem einzigen Dokument darzustellen. HTTP ist damit das Protokoll zur Übertragung von Daten im WWW.
Hub
Das Wort Hub hat viele Bedeutungen. Im Netzwerkbereich steht das Hub für eine Vemittlungsstation zwischen mehreren Geräten – so können an einem Netzwerkport über ein Hub mehrere Geräte verbunden werden. In größeren Netzen ist ein Hub eine Zentralstation, an der nicht nur mehrere Geräte, sondern auch mehrere Netze hängen können – im Grunde kann ein Hub der Knotenpunkt für ein WAN sein. Im kleinen LAN kann ein Hub in der Regel nur ein einziges Netzwerkprotokoll vervielfachen, konzentrieren und fehlerbereinigen. Im weltweiten Netz sind häufig leistungsfähige Hubs aktiv, die mehrere Netzwerktechniken übergreifend verbinden können.
