iFCP-Protokoll (iFCP, Internet Fibre Channel protocol)
iFCP, das »Internet Fibre-Channel protocol«, ist eine Methode, IP-Datenpakete über [@Fibre-Channel]-Netze zu [@SCSI]-Geräten zu transportieren. iFCP verwendet Routing, um Connectivity von IP-Datenflüssen über Fibre-Channel-Netze zu ermöglichen (im Gegensatz dazu nutzt [@FCIP] Tunneling, bei dem die IP-Pakete in den [@FC-Datenrahmen] gekapselt werden). iFCP hat einen eigenen Datenrahmen, der Ethernet-, TCP-und IP-Header sowie SCSI-Befehle enthält.
Image Restore
Die Wiederherstellung eines Schnappschusses (Image) einer PC-Konfiguration oder eines Speicherabbildes. Mit einem Image Restore kann ein komplettes Disk-Image oder der gesamte Status eines PCs (nach der Arbeit mit einem Imaging-Tool, Vergleichstest hier bei PC Professionell) wiederhergestellt werden.
In-Band-Management
Im In-Band Management ist eine zentrale Verwaltung des Netzes aus dem selben Netzerk möglich, wohingegen beim Out-of-Band-Management ein separates Netz die Geräte eines anderen Netzes steuert.
Bei manchen Administratoren ist allerdings eine andere Deutung der amerikanischen Begriffe verbreitet: In-Band erlaube die zentrale Verwaltung des Netzes ohne den Aufstellungsort der Geräte zu kennen, »Out-of-band«-Management sei das bekannte »Turnschuh-Netzwerk, wo man die Orte besuchen müsse.
Eine andere Deutung des Begriffes kommt aus der Telekommunikation: Hier werden Kontroll-Informationen über den selben Kanal geschickt wie die Daten.
Auch Windows Server 2003 hat sogenannte »In-Band Management«-Tools. Hier wird eine Fernwartung verschiedener Server im Netz durch Management-Konsolen, Telnet […]
In-Band-Virtualisierung
Bei der In-Band-Virtualisierung liegen Hard- und Software zur Virtualisierung direkt in den Datenpfaden zwischen Server und Storage-Gerät. Vorteil der Methode ist die direkte Beeinflussung von Datenströmen ohne Umwege. So lässt sich auch ein [@Server-free Backup] realisieren. Nachteil: Ist die Virtualisierungsschicht nicht ausfallsicher, kann dies zum Totalausfall des Speichernetzes führen.
Im Gegensatz dazu liegt bei der Out-Band-Virtualisierung die Virtualisierungs-Hardware neben dem Datenpfad. Vorteil: Wenn Hard- oder Software ausfallen, sind Grundfunktionen des SANs noch immer lauffähig. Nachteil ist die Beschränkung auf übliche Storage-Protokolle, eine Aufrüstung um NAS- und Internet-Protokolle ist dann wesentlich aufwendiger.
INCITS
Das InterNational Committee für Informations Technology Standards (INCITS) ist die Anlaufstelle für IT-Entwickler, -Hersteller und -Anwender bei der Entwicklung und der Einhaltung formeller IT-Standards. INCITS arbeitet nach den Regeln des American National Standards (ANSI) und ist durch dieses auch offiziell zugelassen. Diese Regeln sollen gewährleisten, dass bei der Entwicklung freiwilliger Standards ein Konsens aller unmittelbar und materiell betroffenen Interessen erreicht wird. www.incits.org
Incremental-Forever-Strategie
Die Fähigkeit eines Netzwerk-Sicherungssystems, den letzten Stand des kompletten Dateisystems nur noch aus fortlaufenden inkrementellen Backups wiederherzustellen, heißt Incremental-Forever-Strategie. Der Komplettzustand wird quasi berechnet, eine vollständige Sicherung muss nur einmal am Anfang stattfinden. Weil dann fortlaufend (forever) nur noch inkrementelle Sicherungen stattfinden, hilft die mitlaufende Metadaten-Datenbank im Backup-Server schließlich, den unmittelbar letzten Zustand des Dateisystems wiederherzustellen.
Infiniband
Infiniband wird als neuer Ein-/Ausgabestandard in absehbarer Zeit Bus-basierte Architekturen wie PCI ablösen. Darüber sollen sich Server, Speichersysteme und andere Peripheriegeräte im Netz leichter und mit einer höheren Durchsatzrate miteinander verbinden lassen. Unter anderem soll sich die Technologie als Plattform für Cluster-Systeme etablieren. Infiniband ist zunächst in Server-Systemen als Nachfolger oder Ergänzung des PCI-Buses vorgesehen. Ursprünglich als »System I/O« bekannt, stellt es eine Kombination aus Intels NGIO (Next Generation I/O) sowie Future I/O von IBM, HP und Compaq dar. Statt als Bus ist Infiniband als geswitchtes I/O-System ausgelegt. Über den I/O-Switch sollen einzelne Ein- und Ausgabeeinheiten, Prozessor-Knoten und I/O-Plattformen wie […]
Information Governance
Information Governance bezieht sich auf die Verfahren, mit denen ein Unternehmen seine geschäftlichen Informationen verwaltet, steuert und kontrolliert. Durch Virtualisierung, Cloud, mobile Technologien und Apps wird die Beherrschung der Informationsflut durch Information Governance immer dringlicher. Information Governance geht über das Gebiet der Schriftgutverwaltung und des Records-Managements hinaus und adressiert auch angrenzende Themen wie Archivierung, Compliance, Dokumentenmanagement, Enterprise-Information-Management (EIM), E-Mail-Management und Digital-Asset-Management.
Information Lifecycle Management (ILM)
Information Lifecycle Management (ILM) geht als Lösungsansatz davon aus, dass nur wenige Daten in ihrer Wichtigkeit und Bedeutung gleich sind. Das heißt, die gespeicherten Informationen besitzen für Unternehmen einen unterschiedlichen Wert. Dieser ändert sich mit der Zeit. Indikator kann eine sinkende Zugriffshäufigkeit sein oder geringere Anforderungen an die Zugriffsgeschwindigkeit. Deshalb müssen Daten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg betrachtet und bezüglich ihres Wertes permanent neue beurteilt werden. So soll sich der Aufwand zur Verwaltung der Information jederzeit ihrem Wert anpassen lassen.
Input/Output pro Sekunde (IOPS)
Eigentlich stammt IOPS aus dem Englischen und heißt Input/Output per second, im Deutschen sind die Anfangsbuchstaben identisch. In- und output ließen sich zudem als Eingabe- und Ausgabebefehle an den Rechner übersetzen. IOPS ist mehr oder weniger eine Maßeinheit für die Datendurchsatzrate eines Mediums und wird bei Benchmark-Tests verwendet. Sie misst, wie viele Transaktionen, also I/Os, innerhalb einer Sekunde vom Medium oder auch vom Netzwerk verarbeitet werden.
Man kann zwischen Total, Read, Write und Random IOPS unterscheiden. Total steht für die durchschnittliche Rate, Write für die Schreib- (Eingabe)zyklen und Read für die Lese (Ausgabe)-Operationen. Bei Random IOPS werden die zufälligen […]
