Multitasking
Multitasking ist der parallele Betrieb mehrerer Anwendungsprogramme.
Multithreading
Multithreading ist die gleichzeitige Nutzung mehrerer Funktionen innerhalb einer Anwendung. Mit einer Multithreading-fähigen Software kann der Benutzer beispielsweise im Rahmen seiner Telekommunikationsaktivität eine beliebige Datei von einem externen Rechner downloaden, während er sich gleichzeitig anderen Aktivitäten – wie dem Betrachten einer Webseite – widmet.
MySQL
MySQL ist ein relationales Datenbankverwaltungssystem. Man erhält es sowohl as Open-Source-Software als auch als Bezahllösung für große Unternehmen. MySQL unterstützt zahlreiche Betriebssysteme und wird deswegen vielfältig eingesetzt, so zum Beispiel für Internetauftritte. Entwickelt wurde das Produkt von MySQL AB, das dann von Sun Microsoft gekauft wurde. Durch die Akquisition Suns durch Oracle ist es nun hier angesiedelt.
N_Port, node port
In einem Node Port werden Anfragen zu Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen N_Ports oder F_Ports in Fibre-Channel-[@Fabric]s erkannt, erzeugt und für die Nachrichtenübertragung genutzt.
Nameserver
Ein Nameserver verwaltet im »Domain Name System« den Internet-Namensraum. Numerischen IP-Adressen werden hier Namen zugewiesen. Weltweit verteilte Nameserver sind so das »Herz« des Internets, können aber auch in lokalen Netzen (etwa für Intranet-Applikationen) verwendet werden. Sogenannte autoritative oder Primary Nameserver verwalten ganze Adresszonen und teilen sich anderen Primär-Servern mit, wenn es eine Änderung gibt (der Zeitraum, wie oft Änderungen weitergegeben werden, wird pro Domain im Nameserver mit einer TTL-Angabe – time to live – gespeichert). Sekundäre oder nicht-autoritative Nameserver arbeiten vor allem in Unternehmensnetzen, weil sie mit Cache-Systemen arbeiten und so einen schnelleren Zugriff erlauben. Sie sind aber oft nicht […]
NAND
Bei Flash-Speicherchips, die in der sogenannten NAND-Technik gefertigt sind, werden Einzel-Speicherzellen (Floating-Gate-Transistoren oder Charge-Trapping-Speicherzellen) wie bei einem NAND-Gatter seriell verschaltet. Die NAND-Technik wurde bereits in den 80er Jahren von Toshiba in Japan entwickelt, als offizieller Vorstellungstermin gilt 1984. Toshiba hält auch die meisten Patente.
NAND-Flash-Chips arbeiten grundsätzlich page- und blockorientiert. Bei NAND-Flashs ist es üblich, dass bereits zum Zeitpunkt der Auslieferung defekte Blöcke, also sog. »Bad Blocks«, vorhanden sind. Diese werden bereits vom Hersteller durch spezielle Tests herausgefiltert und als defekt markiert. Später müssen sie von der Treibersoftware berücksichtigt werden. Die meisten NAND-Flash-Hersteller garantieren aber, dass der erste Block eines Speicherbausteins […]
NAS, network attached storage
Network Attached Storage (NAS) ist eine Speicherarchitektur, mit der sich Geräte an einer beliebigen Stelle direkt ins Netzwerk integrieren lassen. Dabei kann es sich sowohl um Festplatten im RAID-Verbund als auch um CD/DVD-ROM- und Tape-Laufwerke handeln. Ein integrierter Thin-Server (mit einem Chip, einer Platine und einem Controller) ermöglicht sowohl die Interaktion mit dem angeschlossenen LAN als auch die Verwaltung der entsprechenden Datenspeicherlaufwerke. Der NAS-Server erfüllt ausschließlich die Funktion, Speicherkapazität im Netzwerk bereitzustellen. Für die Anwender erscheint das Speichergerät als Teil ihrer LAN-Baumstruktur, den sie direkt ansprechen können.
Native
Die unkomprimierte Speicherkapazität von Speichermedien und -geräten wird als native Kapazität bezeichnet.
NDMP-Protokoll (NDMP, network data management protocol)
Beim Network Data Management Protocol (NDMP) handelt es sich um einen offenen Standard für das unternehmensweite Backup innerhalb heterogener NAS-Architekturen. NDMP wurde gemeinsam von den Unternehmen Network Appliance und IntelliGuard Software entwickelt.
Near-CDP
Near-CDP nutzt die Wirkungsweise des CDP, sichert aber nicht jede Änderung, sondern nach vorggebenen Zeitintervallen. Dadurch ist es nicht ganz so granular und genau wie ein CDP. Die Zeitintervalle lassen sich allerdings recht kurz einstellen – beispielsweise ein Snapshot pro Minute – , so dass auch hier eine schnelle Rücksicherung gewährleistet ist.
