10.06.2020 (pma)
4.6 von 5, (5 Bewertungen)

Amagno ist auf Microsoft Azure umgezogen

  • Inhalt dieses Artikels
  •  25.000 Anwender in der Amagno Business Cloud
  • Microsoft begrüßt Amagno als starken Partner
  • Solution Store in Vorbereitung

Jens Büscher, CEO und Gründer von Amagno (Bild: Amagno)Jens Büscher, CEO und Gründer von Amagno, sieht das Cloud-Angebot seines Unternehmens bei Microsoft Azure für die nächste Dekade gut aufgehoben (Bild: Amagno)Seit seiner Gründung 2010 bietet AMAGNO seine ECM-Lösung »AMAGNO Business Cloud« sowohl in der Cloud als auch On Premise an. Ziel von Jens Büscher, Gründer und CEO von Amagno, war es von Anfang an, ein Cloud-ECM zu bieten. Aber Kunden bevorzugten anfangs noch On-Premise-Produkte. Das hat sich inzwischen geändert: Im zweiten Halbjahr 2018 entschieden sich über 44 Prozent aller Neukunden von Amagno für die Cloud, 2019 waren es dann über die Hälfte und der Cloud-Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 156 Prozent an.

»Die Multiplizierung der Daten- und Benutzermengen in unserer Cloud ist großartig, aber auch herausfordernd. Wir suchten deshalb nach einer Plattform, die die Sicherheits- und Skalierungsbedürfnisse der nächsten Dekade erfüllt und wurden bei Microsoft Azure fündig«, erklärt Büscher.

 25.000 Anwender in der Amagno Business Cloud

Der Umzug auf Microsoft Azure wurde im Mai 2020 abgeschlossen. Dabei profitierte der Anbieter auch davon, dass bereits seit Mai 2019 mit »AMAGNO 5.2« die »Microsoft Azure SQL Datenbanken« sowie das »Microsoft Azure Active Directory« unterstützt wurden.

Die Datenspeicherung der mittlerweile über 25.000 Anwender in der Amagno Business Cloud erfolgt nun sicher und mehrfach verschlüsselt in den neuen deutschen Microsoft-Rechenzentren in Frankfurt am Main und Berlin. Damit habe man eine »zukunftsfähige, hochsichere und leistungsfähige Plattform«, teilt Amagno mit. Außerdem ebne man mit der künftigen Nutzung der »Azure Cognitive Services« zudem den Weg für ein Höchstmaß an Automatisierung im Umgang mit Dokumenten.

Microsoft begrüßt Amagno als starken Partner

Oliver Scheffert, Partner Lead ISV & Innovation/Transformation bei Microsoft Deutschland (Bild: Microsoft)Oliver Scheffert von Microsoft Deutschland, freut sich, dass Partner wie Amagno dazu beitragen, die Transformation bei den Microsoft-Kunden voranzubringen. (Bild: Microsoft)»Der digitale Wandel nimmt weltweit in allen Industrien immer weiter an Fahrt auf. Nie war der Bedarf an innovativen Cloud-Lösungen so groß wie heute. Wir freuen uns daher umso mehr, dass Partner wie Amagno mit uns zusammenarbeiten und uns mit ihren hochwertigen Angeboten unterstützen, die Transformation bei unseren Kunden erfolgreich voranzubringen«, kommentiert Oliver Scheffert, Partner Lead ISV & Innovation/Transformation bei Microsoft Deutschland den Schritt des deutschen ECM-Anbieters.

Ein Highlight der Partnerschaft sei zudem, dass sie beweise, »wie wir durch das stärkste Partner-Netzwerk in der IT-Branche – sprich das Zusammenspiel mit weiteren Microsoft-Partnern – in der Lage sind, gemeinsam zukunftsweisende Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu etablieren«, so Scheffert weiter.

Solution Store in Vorbereitung

Nächster Schritt für Amagno und ist nun die Bereitstellung eines Solution Stores. Damit darf im Sommer 2020 gerechnet werden. Darüber haben Anwender, Partner und Kunden dann die Möglichkeit, ihre Lösungsideen kostenfrei mit anderen Amagno-Cloud-Anwendern zu teilen.

Außerdem wird auch Amagno selbst dort fertige Lösungen für unterschiedliche Anwendungsbereiche, etwa Rechnungseingangsverarbeitung, Vertragsmanagement oder digitale Personalakten, kostenfrei zur Verfügung stellen. Anwender können die dann übernehmen und an die Bedürfnisse ihres Unternehmens anpassen. Auch Anbindungen an Salesforce, SAP, Navision und weitere Lösungen sollen als vorkonfigurierte Lösungen bereitstehen.


Special
»ECMguide.de-News«
powered by:
xSuite