12.10.2021 (pma)
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Docuware baut Partnervertrieb weiter aus

  • Inhalt dieses Artikels
  • Indirekter Vertrieb hat bei Docuware Tradition
  • Eigenständiges Docuware-Partnerprogramm
  • Trend geht auch bei Docuware in die Cloud
Bernd Wenninger, Regional Sales Director bei Docuware (Bild: Docuware)Mit drei Kurzveranstaltungen will Bernd Wenninger, Regional Sales Director bei Docuware, zusätzliche Vertriebspartner auf sein Unternehmen aufmerksam machen (Bild: Docuware)

Dokumentenmanagement und automatisierte Workflow-Lösungen sind aktuell gefragt. Das merkt auch der Germeringer Anbieter DocuWare, der derzeit mehr Projektanfragen hat, als er mit dem bestehenden Netz an Vertriebspartnern bewältigen kann. Deshalb sucht er zusätzliche Partner. Damit die nicht die Katze im Sack kaufen, sollen kurze Infoveranstaltungen ihnen einen ersten Eindruck vom Docuware-Partnerprogramm geben.

Die »#InfoTalk« genannten Veranstaltungen richten sich an Reseller, Systemhäuser, Dienstleister und Fachhändler. Sie finden am 27. Oktober um 10 Uhr, am 28. Oktober um 16 Uhr und am 9. November 2021 um 9 Uhr statt. Sprecher ist Bernd Wenninger, Regional Sales Director bei Docuware. Er stellt in jeweils 20 Minuten vor, was eine Partnerschaft mit Docuware beinhaltet, welche Voraussetzungen ein Partner erfüllen muss und wie man von der Partnerschaft am besten profitieren kann. Die Anmeldung ist hier kostenlos möglich.

Indirekter Vertrieb hat bei Docuware Tradition

Neu ist der Partnervertrieb für Docuware nicht. Das Unternehmen vertreibt bereits seit Jahrzehnten über Partner. Weltweit sind es aktuell rund 750 Partner. Im deutschsprachigen Markt arbeitet das Unternehmen mit knapp 300 Partnern zusammen.

Die in der DACH-Region bewährte Strategie hat das Unternehmen nach der Übernahme durch Ricoh im August 2019 noch intensiviert. So kamen alleine im Jahr 2020 weltweit 150 neue Partner hinzu – allerdings vor allem im Ausland. In der DACH-Region stieg die Zahl der Partner um 18 Prozent, dennoch ist angesichts der guten Nachfrage immer noch Luft nach oben.

Eigenständiges Docuware-Partnerprogramm

Das Partnerprogramm des ECM-Anbieters wird übrigens auch unter dem Ricoh-Dach eigenständig fortgeführt. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass die meisten der 2020 neu gewonnenen Partner nicht zum Ricoh-Netzwerk gehören.

Das Partnerprogramm gliedert die Teilnehmer in »Autorisierte Docuware Partner«  (ADP) und »Docuware CloudPartner« (DCP). Ein gemeinsamer Business-Plan erlaubt es den Vertriebspartnern laut Anbieter, »einfach und schnell zu wachsen, ihr Angebot profitabel am Markt platzieren und sich vom Wettbewerb abzuheben.« Dabei unterstützt Docuware mit einem  umfassenden Schulungsprogrammen sowie einer breiten Palette an Marketing-Instrumenten und Events.

Trend geht auch bei Docuware in die Cloud

Im Geschäftsjahr 2020, das am 31. März 2021 endete, erzielte Docuware einen Gesamtumsatz von 62,2 Millionen Euro. Zum vorangegangenen Geschäftsjahr entspricht dies einem Wachstum von 10,5 Prozent weltweit und 18 Prozent in EMEA. Die Zahl der Neukunden stieg im selben Zeitraum um 20 Prozent auf 2280 Unternehmen.

1685 der Neukunden, also rund 75 Prozent, wählten die Cloud-basierte Lösung. Insgesamt ist der Cloud-Umsatz bei Docuware damit um 41 Prozent gewachsen. Im Geschäftsjahr 2019  hatten sich noch 60 Prozent der Neukunden von Docuware für die Bereitstellung in der Cloud entschieden.


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