09.11.2020 (pma)
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Optimal Systems und Philips kooperieren im Gesundheitswesen

  • Inhalt dieses Artikels
  • Keine funktionellen Überschneidungen 
  • Erhöhter Bedarf durch Krankenhauszukunftsgesetz
  • Leistungsumfang von Enaio für das Gesundheitswesen 
  • Kooperation von Optimal Systems mit Rhenus Docs to Data

Karsten Renz, Gründer und CEO von Optimal Systems (Bild: Optimal Systems)Für Karsten Renz, Gründer und CEO von Optimal Systems, bildet die Partnerschaft mit Philips »den perfekten Match« (Bild: Optimal Systems)OPTIMAL SYSTEMS und Philips haben eine strategische Partnerschaft für das Gesundheitswesen vereinbart. Bei Philips spielt Gesundheits-IT eine zentrale Rolle im Lösungsportfolio und umfasst dem Unternehmen zufolge IT-Lösungen, »die Systemintegration, Datenaggregation, Beschleunigung von Arbeitsabläufen sowie das Treffen von fundierten Entscheidungen erleichtern«. Die ECM-Software »enaio« von Optimal Systems wird bereits von rund 100 Kliniken und medizinische Institutionen in Deutschland eingesetzt. Referenzkunden sind unter anderem das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und das Uniklinikum Frankfurt a.M. (UKF).

Keine funktionellen Überschneidungen 

Die klinischen IT-Systeme von Philips und die Enterprise-Content-Management-Lösung Enaio sind laut Karsten Renz, Gründer und CEO von Optimal Systems, in diesem Bereich »die einzigen Produkte im deutschsprachigen Raum, die sich in ihrer Funktionalität ohne funktionelle Überschneidungen ergänzen.« Daher würden sie perfekt zueinander passen und Anwender bei Optimierung, Automatisierung und Digitalisierung aller Geschäftsprozesse rund um die zentrale Organisation von Unternehmenswissen unterstützen.

»In Verbindung mit den IT-Lösungen von Philips kann Enaio seine Stärken noch besser ausspielen und damit einen noch effektiveren Beitrag zur Beschleunigung und zielorientierten Umsetzung der Digitalisierung im Gesundheitswesen leisten«, sagt Axel Haas, Geschäftsführer der Berliner Vertriebsgesellschaft von Optimal Systems. Die kümmert sich als eigenständige Organisationseinheit speziell um den Gesundheitssektor. Laut Haas würden damit beispielsweise für einen Umstieg auf integrale digitale Prozesse alle medizinischen Altdaten mit Hilfe von Migrationsarchiven übernommen.

Erhöhter Bedarf durch Krankenhauszukunftsgesetz

Axel Haas, Geschäftsführer der Optimal Systems Healthcare Berlin (Bild: Optimal Systems)Die Partnerschaft von Optimal Systems und Philips deckt laut Axel Haas, der sich bei Optimal Systems um den Gesundheitssektor kümmert, genau den aktuellen Bedarf im Gesundheitswesen ab. (Bild: Optimal Systems)»Das Verständnis für die systemkritische Bedeutung digitaler Lösungen ist durch die jüngeren Ereignisse gestiegen«, sagt Haas weiter. »Die hohe Passfähigkeit zwischen Enaio und Philips IT-Lösungen verspricht eine raschere und weitreichendere Umsetzung mit geringerem Aufwand und höherer Effizienz.« Damit decke man genau den aktuellen Bedarf im Gesundheitswesen ab.

»Für Krankenhäuser ist es gerade jetzt wichtig, die Weichen für ihre weitere Digitalisierung zu stellen« betont Christian Bosl, Business Development Manager EMR für die DACH-Region bei Philips, unter Verweis auf das Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Denn mit dem Zukunftsprogramm Krankenhäuser (auch Krankenhauszukunftsgesetz beziehungsweise KHZG genannt) als Teil des Konjunkturprogramms soll unter anderem eine bessere digitale Infrastruktur gefördert werden. Die Zusammenarbeit mit Optimal Systems ergänze das Philips-Produktportfolio in dieser Hinsicht und helfe, Kunden bei der Umsetzung ihrer individuellen Digitalisierungsstrategien besser zur Seite stehen zu können.

Leistungsumfang von Enaio für das Gesundheitswesen 

Enaio unterstützt neben IHE noch weitere gängige Standards im klinischen Datenaustausch. Die Software bietet Standardfunktionalitäten im Bereich Dokumentenmanagement, Personal-, Bewerber- und Vertragsmanagement sowie der Rechnungsbearbeitung. Die kommt nicht nur im Medizinwesen, sondern auch in Industrie und Verwaltung zum Einsatz.

Darüber hinaus gehören zum Portfolio auch Spezialanwendungen, die auf die Bedürfnisse einer medizinischen Verwaltung zugeschnitten sind. Dazu gehört etwa die digitale Patientenaufnahme und die Aktenverwaltung, eine rechtskonforme und revisionssichere Archivierung aller Unterlagen sowie Unterstützung für das Krankenhaus-Controlling bei der fristgerechten Erledigung von Prüfanzeigen für den Medizinischen Dienst der Krankenkassen.

Kooperation von Optimal Systems mit Rhenus Docs to Data

Erst kürzlich hat Optimal Systems seine Position im Gesundheitswesen durch eine Partnerschaft mit Rhenus Docs to Data  ausgebaut. Der Scandienstleister ist auf Digitalisierung, Archivierung und Vernichtung von Dokumenten und Akten spezialisiert und unterstützt damit auch Einrichtungen des Gesundheitswesens. Über die Rhenus Office Schwestergesellschaften werden auch Dienste wie die weiterführende Sachbearbeitung sowie das professionelle Kundenmanagement angeboten. Durch die Zusammenarbeit von Optimal Systems und Rhenus Docs to Data sollen sich bei Digitalisierungsprojekte mit Komponenten aus beiden Unternehmen für die Kunden vor allem die Projektlaufzeiten deutlich verkürzen.


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