Ricoh bringt kompakte und flexible Dokumentenscanner

Die Dokumentenscanner Ricoh SP-2230N und SP-2240N zeichnen sich durch hohe Dokumentenflexibilität, die integrierten OCR-Funktionen für PC-freies Scannen sowie die enge Verzahnung mit der »PaperStream«-Softwareplattform aus.

Dokumentenscanner Ricoh SP-2230N (Bild: Ricoh)

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Die neuen Scanner von Ricoh ermöglichen Dokumentendigitalisierung mit einem Klick – im Büro und an Remote-Standorten (Foto: Ricoh)

Ricoh bringt netzwerkfähige Dokumentenscanner SP-2230N und SP-2240N

Mit den Dokumentenscannern SP-2230N und SP-2240N erweitert Ricoh sein Portfolio um zwei netzwerkfähige Scanner, die sich an Unternehmen richten, die papierbasierte Prozesse effizient digitalisieren möchten. Die kompakten Geräte kombinieren hohe Scan-Leistung, OCR-Technologie und flexible Einsatzmöglichkeiten. Sie unterstützen zudem den schon früher eingeschlagenen Weg des Unternehmens hin zur Verwaltung der einmal digitalisierten Informationen durch engere Integration mit der hauseigenen Software.

Produktivität und Dokumentenvielfalt

Bei der Vorstellung und im Datenblatt betont Ricoh die Möglichkeiten zur flexiblen Verarbeitung unterschiedlicher Dokumententypen. Der automatische Dokumenteneinzug (ADF) fasst bis zu 80 Blatt und verarbeitet ohne Vorsortierung unterschiedlich große und schwere Vorlagen – von Kassenbons und Plastikkarten bis hin zu gefalteten A3-Dokumenten. Unterstützt werden Papiergewichte von 27 bis 413 g/m².

Dokumentenscanner Ricoh SP-2230N (Foto: Ricoh)

Bei den neuen Dokumentenscannern, hier dem Ricoh SP-2230N, betont Ricoh auch die Flexibilität bei Art und Format der möglichen Vorlagen. (Foto: Ricoh)

Für Unternehmen mit hohem Digitalisierungsbedarf bietet der SP-2230N eine Scanleistung von bis zu 30 Seiten beziehungsweise 60 Bildern pro Minute im Duplexbetrieb. Der SP-2240N erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 40 Seiten beziehungsweise 80 Bilder pro Minute und eignet sich damit auch für höhere Scan-Volumen. Das empfohlene tägliche Scan-Volumen liegt bei 4.500 beziehungsweise 6.000 Seiten.

OCR-Qualität als Schlüsselfaktor

Ein zentrales Merkmal der neuen Scanner ist die Bildverarbeitung. Ricoh kombiniert seine Technologie »Clear Image Capture« mit der neuesten Generation des proprietären »iiGA«-System-on-Chip-Prozessors. Ziel ist eine möglichst präzise Texterkennung (OCR), die insbesondere die automatisierte Weiterverarbeitung von Dokumenten erleichtern soll.

Im PC-gestützten Betrieb optimiert die »PaperStream-IP«-Software die Bildqualität bereits während des Scan-Vorgangs. Das Ergebnis sind sauber aufbereitete Dokumente mit hoher OCR-Genauigkeit, die sich für Archivierungs-, Compliance- und Dokumentenmanagement-Systeme eignen.

Scannen in die Cloud und PC-freier Betrieb

Neben klassischen Desktop-Szenarien unterstützen beide Modelle moderne Scan-Workflows. In Verbindung mit der Software »PaperStream ClickScan« können Anwender Dokumente direkt per Tastendruck in Cloud-Dienste übertragen oder als bearbeitbare Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien speichern.

Interessant für Unternehmen mit dezentralen Arbeitsplätzen ist die DirectScan-Funktion. Sie ermöglicht das Scannen ohne angeschlossenen PC direkt zu vorkonfigurierten Zielen im Netzwerk. Dank integrierter OCR-Verarbeitung lassen sich dabei unmittelbar durchsuchbare PDF-Dateien erzeugen. Mehrere Nutzer können dieselben Scan-Profile über die Gerätesteuerung aufrufen und nutzen.

Die Scanner verfügen sowohl über USB- als auch Gigabit-Ethernet-Anschlüsse und lassen sich dadurch flexibel in Infrastrukturen integrieren. Über »PaperStream IP Net« können Scan-Ressourcen zentral bereitgestellt und von mehreren Arbeitsplätzen gemeinsam genutzt werden.

Zur Ausstattung gehören darüber hinaus umfangreiche Verwaltungs- und Automatisierungswerkzeuge wie »PaperStream Capture«, »PaperStream Central Admin« sowie »PaperStream NX Manager«. Insbesondere größere Organisationen profitieren von zentralen Verwaltungsfunktionen, die laut Ricoh die Fernadministration von bis zu 51.000 Geräten unterstützen.

Kompakte Bauform

Mit Abmessungen von 292 × 163 × 150 Millimetern richten sich die Geräte auch an Arbeitsumgebungen mit wenig Platz. Typische Einsatzbereiche sind Fachabteilungen, Empfangsbereiche, Gesundheitswesen, Finanzdienstleister oder öffentliche Verwaltungen, in denen Dokumente schnell digitalisiert und unmittelbar weiterverarbeitet werden müssen.

About the Author: Peter Marwan