23.02.2021 (as)
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Software AG kooperiert bei RPA mit Automation Anywhere

  • Inhalt dieses Artikels
  • RPA steigert Produktivität
  • Process Mining als Grundlage
  • RPA-Prozesse müssen sich an Veränderungen anpassen

Die Software AG hat eine Partnerschaft mit Automation Anywhere vereinbart, durch die mehr Unternehmen Zugang zu einer skalierbaren Prozessautomatisierung erhalten sollen. Die Prozessoptimierungsplattform »ARIS« der Software AG wird das Angebot für robotergestützte Prozessautomatisierung (RPA) von Automation Anywhere durch Funktionen für Process Mining und Process Management unterstützen. So soll sich das Automatisierungspotenzial leichter feststellen und die Steuerung automatisierter Prozesse verbessern lassen.

RPA steigert Produktivität

Automation Anywhere ist neben UiPath und Blue Prism ein führender Anbieter von RPA-Technologie, mit der sich wiederholende manuelle Tätigkeiten wie die Datenübertragung aus Formularen in Softwareprogramme automatisieren lassen. »Die intelligente Automatisierungstechnologie mit ihren signifikanten Vorteilen wird für Unternehmen immer wichtiger, um ihre Produktivität und Widerstandsfähigkeit zu steigern. Deshalb brauchen sie Lösungen, mit denen sie diese durchgängig managen können«, sagt Griffin Pickard, Director of Technology Alliance Program bei Automation Anywhere. »Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Software AG. Gemeinsam können wir Tools bereitstellen, mit denen Unternehmen in der Lage sind, ihre Workflows zu straffen und die Geschäftskontinuität aufrechtzuerhalten.«

Process Mining als Grundlage

Automatisierung kann mit Process Mining beginnen, das zeigt, welche Prozesse automatisiert werden müssen. Mithilfe von »ARIS Process Mining« lassen sich Engpässe reduzieren: beispielsweise zu viele Aufgaben, die in einer Inbox landen, oder Aufgaben, die unnötig Ressourcen binden, weil Mitarbeiter lange Dokumente lesen müssen, um grundlegende Informationen zu erhalten. Diesen Process-Mining-Schritt lassen zu viele Projekte aus und automatisieren Prozesse überflüssigerweise. Task-Mining-Tools – wie der »Discovery Bot« von Automation Anywhere – analysieren, wie Mitarbeiter mit Prozessen interagieren, um zu lernen, wie diese am besten automatisiert werden können. Nach dem Design und der Implementierung robotergestützter Automatisierung hilft Aris Process Management, die Effektivität der Roboter zu überwachen und sicherzustellen, dass die neuen »Roboterarbeiter« mit den richtigen „Fähigkeiten“ ausgestattet sind.

RPA-Prozesse müssen sich an Veränderungen anpassen

Marc Vietor, Leiter des Bereichs Business Transformation bei der Software AG, ergänzt: »Wenn RPA quasi ein Mitglied der Belegschaft ist, dann ist ARIS die HR-Abteilung, die sich um die Belegschaft kümmert.« Es reiche nicht, dass Unternehmen wissen, welche manuellen Prozesse automatisiert werden können, sie müssen auch ihre robotergestützten Prozesse weiterentwickeln können. »Wenn sich die Plattformen oder Anwendungen, mit denen die Roboter arbeiten, verändern, muss geprüft werden, ob die Roboter mit diesen Veränderungen zurechtkommen. Genauso wie Vorgesetzte, wenn sich die Aufgaben ihrer Mitarbeiter ändern, sicherstellen müssen, dass diese ein Training erhalten, damit sie den neuen Anforderungen gerecht werden können«, fährt Vietor fort. Durch die Zusammenarbeit von Software AG und Automation Anywhere soll ein Gesamtpaket für die durchgängige Unternehmenstransformation entstehen. 




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