Direktor (director)

Von |12. Dezember 2022|

Ein Direktor kommt typischerweise im Backbone großer unternehmensweiter SANs zum Einsatz. Es ist ein auf Hochverfügbarkeit ausgelegter Fabric Switch, der sich durch hohe Switching-Bandbreiten und eine hohe Port-Dichte auszeichnet. Wesentliche Merkmale von Direktoren sind die voll redundanten, hot swap austauschbaren Komponenten und internen Failover-Mechanismen. Ein mit Direktoren aufgebautes SAN erreicht aufgrund dieser Merkmale eine Verfügbarkeit von bis zu 99,999 Prozent, das entspricht einer Ausfallzeit von weniger als fünf Minuten pro Jahr. Typischerweise werden Server und Storage-Komponenten jeweils über zwei Ports auf unterschiedlichen Port-Cards an den Direktor angebunden, so dass die Kommunikation auch beim Ausfall eines Ports nicht unterbrochen wird.

Kommentare deaktiviert für Direktor (director)

Disaster Avoidance

Von |12. Dezember 2022|

Unter Disaster Avoidance fasst man all die Maßnahmen zusammen, die dafür sorgen einen akuten Störfall zu verhindern. Das heißt nicht, dass kein Desaster Recovery und dessen Planung nötig sind. Es bedeutet nur, dass man bereits im Vorfeld entsprechende Schritte unternimmt, die eine Datenkatastrophe (also Datenverlust) gar nicht erst zulässt. Dazu gehört beispielsweise die Einrichtung eines Zweitstandortes, auf den alle digitalen Informationen gespiegelt werden (repliziert). Fällt das erste System bzw. der Standort aus, so kann nahezu unterbrechungsfrei weiter gearbeitet werden.

Kommentare deaktiviert für Disaster Avoidance

Disaster Recovery

Von |12. Dezember 2022|

Disaster Recovery beschreibt den Notfallplan, der zum Einsatz kommt, wenn Hardware ausfällt, Daten verloren gehen oder andere Störungen im IT-Umfeld auftauchen. Dabei umfasst ein solcher Plan nicht nur Maßnahmen für die reine Datenwiederherstellung. Ebenso enthält er Anweisungen für den Fall, dass Systeme ersetzt, Bänder aus anderen Standorten beschafft oder Partnerunternehmen hinzugezogen werden müssen. Ein solcher Plan ist die Versicherung, im wirklichen Notfall, schnell Abhilfe zu schaffen, selbst wenn der IT-Leiter nicht vor Ort ist. Er sollte nicht nur sorgfältig und abteilungsübergreifend abgesprochen, sondern auch mindestens einmal im Jahr getestet werden.

Kommentare deaktiviert für Disaster Recovery

Disk-Subsysteme, Disk-Arrays

Von |12. Dezember 2022|

Ein Disk-Subsystem, im englischen oft Disk Array genannt, ist ein großes Gerät, das zahlreiche Festplatten enthält, steuert und Funktionen wie [@RAID], [@Speicher-Virtualisierung] oder [@Server-Free Backup] leistet.

Im Speicherguide-Backgrounder zu Disk-Subsystemen finden Sie mehr Hintergründe zu Architekturen, Funktionen und Kaufkriterien.

Marktübersichten zu den verschiedenen Subsystemtypen samt Zubehör finden Sie hier:
– NAS-Systeme
– RAID-Controller
– SAS-SATA
– SATA-RAID-Systeme
– SCSI/SAS/FC RAID-Systeme

Kommentare deaktiviert für Disk-Subsysteme, Disk-Arrays

DLT-Laufwerk (DLT, digital linear tape)

Von |12. Dezember 2022|

Im Gegensatz zu DAT und AIT werden die Daten bei DLT (Digital Linear Tape) linear – auf nebeneinander liegenden Spuren – geschrieben. Die Aufzeichnung der Daten erfolgt über einen feststehenden Schreib-/Lesekopf. Das ½-Zoll-Band verlässt die einspulige Magnetbandkassette und wird auf eine Spule im Inneren des Streamers aufgewickelt. Die Vorteile von DLT liegen in der geringen Fehleranfälligkeit und in der langen Lebensdauer des Mediums. Rund 30 Jahre können Daten auf einem DLT-Band gelagert werden, bevor sie auf ein neues Band umgeschrieben werden sollten. Die Speicherkapazität liegt (Kompressionsfaktor 2:1) bei 40 GByte (DLT 4000), 70 GByte (DLT 7000), 80 GByte (DLT 8000) […]

Kommentare deaktiviert für DLT-Laufwerk (DLT, digital linear tape)

DMA

Von |12. Dezember 2022|

Direct Memory Access (DMA) bezeichnet ein Datenübertragungsverfahren mit direktem Speicherzugriff. Bei DMA erfolgt der Datentransfer zwischen Systemkomponenten und dem Arbeitsspeicher unter Umgehung des Prozessors. Die Steuerung der Datenübertragung übernimmt hierbei der sogenannte "DMA-Controller". Dieser entlastet die CPU und sorgt so für eine deutliche Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit des Gesamtsystems.

Kommentare deaktiviert für DMA

DMI

Von |12. Dezember 2022|

Die Abkürzung DMI hat verschiedene Bedeutungen, im PC-Bereich steht DMI aber für Desktop Management Interface. Es wurde unter Intels Führung von der DMTF (Desktop Management Task force) entwickelt. Der Standard, der derzeit in Version 2.0 vorliegt, soll Änderungen an einem Gerät überwachen. Dies geschieht, indem jede Komponente ein Management Information File ([@MIF]) liefert. So benutzt etwa Intels »LANDesk Client Manager« das DMI.
DMI steht zudem für zahlreiche andere Dinge: Ein Bremswegsystem für Autos, ein Steuersystem für Lokomotiven, das »Deutsche Mode-Institut« oder das »Direct Media Interface«.

Kommentare deaktiviert für DMI

DMS, Dokumenten-Management-Systeme

Von |12. Dezember 2022|

Mehrbenutzerfähige Systeme, die digitale Dokumente verwalten, managen und archivieren. Sie unterstützen den kompletten Dokumentenlebenszyklus in Unternehmen von ihrem Eingang über die Bearbeitung, Speicherung und Archivierung bis zum Ausgang und dem Löschen des Dokuments. Dabei ordnen sie die Dokumente bestimmten Anwendungen und Prozessen zu und erlauben den Zugriff relevanter Benutzer.

Kommentare deaktiviert für DMS, Dokumenten-Management-Systeme
Nach oben