DMTF

Von |12. Dezember 2022|

Das Kürzel DMTF steht für »Distributed Management Task Force«. Diese ist ein Standardisierungsgremium mehrerer Hersteller, das sich die Vereinheitlichung verschiedener Netzwerk- und Speicher-Management-Lösungen zum Ziel gemacht hat. Zu ihren Standards gehören etwa [@CIM] und [@WBEM].

>> Website der Distributed Management Task Force

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DNS

Von |12. Dezember 2022|

Das Domain Name System ist quasi das Telefonbuch des Internets: Die numerischen IP-Adressen werden hier den Namen zugewiesen, damit beim Aufruf einer Internet-Adresse wie www.speicherguide.de auch der richtige Server angesprochen wird. Dieses Telefonbuch ist weltweit auf zahlreiche Server verteilt – gibt es an einer Stelle ein Update, teilen sich die DNS-Server dieser Welt die Änderung in einem eingestellten Intervall mit. Einer der langsamsten DNS-Dienste ist noch immer der von T-Online.
Der Internet-Namensraum ist in Zonen unterteilt, die von verschiedenen Internet-Providern verwaltet werden. Lokale DNS-Dienste in Netzwerken können unabhängig vom Internet arbeiten – intern wird in der Regel mit einem IP-Nummernraum gearbeitet, […]

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Dongle

Von |12. Dezember 2022|

Ein Dongle ist ein Kopierschutz in Form eines Steckers, der den unautorisierten Missbrauch oder nicht freigegebenes Kopieren von Software oder Betriebssystemen unterbinden soll. In den häufigsten Fällen wird der Dongle mit der zu schützenden Software ausgeliefert. Über eine Schnittstelle, meist USB, verbinden sich Dongle und Software. Das so gedongelte Tool kontrolliert dadurch regelmäßig, ob der Kopierschutzstecker noch aktiv ist. Findet es den Dongle nicht, so kommt es zum Abschalten der Software oder es werden nur rudimentäre Funktionen freigegeben.

Es gibt weitere Arten des Dongle-Schutzes, so zum Beispiel mit Public-Private-Key-Verschlüsselung, Netzwerk-Dongles oder Schutz durch Lizenzabfragen. Zum Einsatz kommen diese Dongles bei Unternehmen, […]

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DR, disaster recovery (Disaster-Recovery)

Von |12. Dezember 2022|

Das Disaster Recovery, also das Wiederherstellen von Daten oder zerstörten Geräten nach einem Katastrophenfall, beginnt, wenn die Maßnahmen zur »Business Continuity« nicht griffen. Eine DR-Strategie bestimmt, welche Daten wann und wie häufig auf welches Speichermedium gesichert werden müssen, um im Notfall zuerst die geschäftskritischen Informationen wieder herzustellen; weitere Daten können dann nach der Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit gerettet werden. Dienstleister wie Kroll Ontrack helfen – so weit wie möglich – auch Firmen ohne DR-Strategie z.B. Festplatten-Inhalte trotz Wasserschäden und dergleichen wieder aufzubereiten; eine Backup- und Recovery-Strategie ist aber in der Regel preiswerter.

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DSGVO Datenschutz-Grundverordnung

Von |12. Dezember 2022|

Die DSGVO Datenschutz-Grundverordnung (engl.: GDPR – General Data Protection Rule) trat Ende Mai 2016 in Kraft, eine Richtlinie und Direktive der EU, die den Schutz personenbezogener Daten regelt. Anzuwenden ist die Regelung nach einer zweijährigen Übergangsfrist seit 25. Mai 2018.
Im Prinzip gilt die Verordnung für alle EU-Mitgliedsstaaten, wobei bestimmte Aspekte des Datenschutzes auch im nationalen Alleingang geregelt werden können. Die DSGVO ist auch dann bindend, wenn außereuropäische Unternehmen und Organisationen Waren oder Dienstleistungen im EU-Gebiet anbieten.

Die DSGVO gibt sechs Grundsätze zur Verarbeitung personenbezogener Daten vor:
– Rechtmäßigkeit
– Zweckbindung  – Verarbeitung nur für eindeutig festgelegte, legitime […]

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DSS

Von |12. Dezember 2022|

DSS heißt Data Security Standard und wird in Verbindung mit Payment Cards (Kreditkarten) genannt. Es geht dabei um ein Regelwerk im Zahlverkehr, das sich auf die Abwicklung von Kreditkartentransaktionen bezieht und von allen wichtigen Kreditkartenorganisationen unterstützt wird. Die beteiligten Unternehmen wollen damit ihre Sicherheitsstandards vereinheitlichen und auf hohem Niveau halten. Die Vorgaben umfassen das Speichern, Übermitteln, oder Abwickeln von Kreditkarten-Transaktionen. Wer sich nicht dran hält, muss hohe Strafgebühren fürchten. Die Regeln umfassen unter anderem das Vorhandensein einer Firewall, die Verschlüsselung von Daten, Prüfung aller Maßnahmen oder ständige Prüfung der eingesetzten Systeme.

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DTF-Laufwerk (DTF, digital tape format)

Von |12. Dezember 2022|

DTF ist ein 0,5-Zoll-Magnetbandformat von Sony, das aus der Betacam-Videotechnik hervorging und im Schrägspurverfahren aufzeichnet. Über spezielle Chips in DTF-Laufwerken erreichen diese Geräte hohe Kompressionsraten. DTF-1 speichert 42 GByte unkomprimiert auf einer Cartridge und überträgt mit 12 MBit/s. DTF-2 fasst 200 GByte und überträgt Daten mit bis zu 24 MBit/s; durch Kompression werden bis zu 520 GByte auf einer einzigen Cartridge gespeichert.
Es arbeitet mit [@Fibre-Channel]- oder [@SCSI]-Schnittstellen. Durch SAIT und LTO verdrängt, wurde DTF 2004 eingestellt (der Support läuft aber noch bis 2011).

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Durchsatz

Von |12. Dezember 2022|

Der Durchsatz gibt eine Menge an, die zu einer angegebenen Zeit übertragen oder verarbeitet werden kann. Bei Netzwerken oder Storage Management ist es die Menge der Informationen, die entweder gespeichert oder über Kabel übertragen werden. Der Datendurchsatz eines Gerätes, Übertragungsprotokolls oder [@Bus]systems gibt an, wie viele Daten im Gesamten übertragen werden (z.B. 24 MByte pro Sekunde), während die [@Latenz] die Laufzeit von Daten zum Ziel misst. Die Netzauslastung wiederum nennt nur den tatsächlich benutzten Anteil des möglichen Datendurchsatzes.

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E_Port, expansion port

Von |12. Dezember 2022|

Der E_Port, kurz für Expansion Port oder Extended Port in Fibre-Channel-Switches, kann mehrere logische Geräte über einen [@BridgePort] zu einem Netz von Vermittlungseinheiten verknüpfen (Switching Fabric).

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E-IDE

Von |12. Dezember 2022|

Enhanced-Integrated Drive Electronics (E-IDE) Schnittstellenstandard für Geräte mit integriertem Controller wie zum Beispiel Festplatten, CD/DVD-Brenner, CD/DVD-ROM-Laufwerke.

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