Frame
Frame heißt übersetzt »Rahmen«. Das Wort kann vielfach eingesetzt werden, und so hat es in der IT-Branche mehrere Bedeutungen abhängig vom Zusammenhang:
in Netzensteht es für den Aufbau der Datenpakete, etwa die [@FC-Datenrahmen] in Fibre-Channel-Netzen oder die Datenpakete in [@Ethernet]-Verbindungen.
bei Servern und Storage-Systemen kann das Wort auch für einen Gehäuserahmen stehen, in dem etwa Teile eines Server-Clusters oder Disk-Arrays enthalten sind. Einige Hersteller wie etwa IBM bezeichnen auch die Einschübe für Disksysteme, Blades oder Bandlaufwerke als Frames.
bei der Aufzeichnung und Speicherung von Bildern per Webcam ist die Frame rate die Menge der Bilder, die in bestimmter Zeit aufgezeichnet werden kann.
in der […]
FTP
Die Abkürzung FTP steht für »File Transfer Protocol«, das einst für das Unix-Betriebssystem erfunden wurde, um Dateien von einem Computer zum anderen zu übertragen – ganz gleich, welches Betriebssystem dieser hat. Was einst zum Austausch mit Mainframes vorgesehen war, funktioniert mit dem passenden FTP-Client jetzt auch unter jedem anderen System. Das Protokoll, das in den Netzwerkschichten ganz oben auf Anwendungs-Ebene liegt, wird mittlerweile vor allem zum Transfer von Dateien über das Internet verwendet.
G_Port, generic port
Der generic port im SAN passt sich den Anforderungen an: er kann entweder als E_Port (expansion port) oder als F_Port (fabric port oder Vermittlungspunkt) fungieren. Der G_Port initialisiert die Betriebsart des Switches abhängig von den empfangenen Daten.
Gag Order
Der Begriff Gag Order kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Maulkorberlass oder Unterdrückungsbefehl. Dies ist eine gesetzliche Anordnung beispielsweise vom Gericht oder der Regierung, in seltenen Fällen auch von Privat- oder Geschäftsleuten durchgesetzt, die verhindert, dass bestimmte Informationen nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Damit ist es in etwa vergleichbar mit einer Unterlassungsklage.
Zwar werden diese Anordnungen oft in Gerichtsverfahren und Prozessen umgesetzt, es gibt aber auch Ausnahmefälle, wie zum Beispiel beim Patriot’s Act der USA. Dabei geht es hier insbesondere um Datenzugriffe. Amerikanische Unternehmen können durch den Patriot’s Act dazu gezwungen werden, ihre eigenen und die ihrer Kunden […]
GBIC, gigabit interface converter
Ein GigaBit Interface Converter, kurz GBIC, flexibilisiert Netzwerk-Schnittstellen: Er kann die Art der zu übertragenden Signale an die Bedürfnisse des Zielsystems anpassen. GBICs werden häufig verwendet in heterogernen SANs und in Backbones. Das austauschbare Übertragungsmodul für Fibre-Channel und Gigabit-Ethernet bietet unterschiedlichen Protokollen die gleiche physikalische Ebene und überträgt Daten im Gigabaud-Bereich. Oft werden die GBICs in den Ports von FC-AL und Switches eingesetzt, weil sie eine Hotswap-Umkonfiguration erlauben.
GDPdU
»Die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen« (GDPdU) sind eine Ergänzung zur gesetzlichen Neuregelung der Abgabenordnung (AO) und stellen die Sicht und Interpretation der Finanzverwaltung dar. Gegenüber den nachgeordneten Dienststellen – also der Prüfbehörde Ihres Unternehmens – haben die GDPdU Verbindlichkeitscharakter. Durch die im Rahmen des Steuersenkungsgesetzes festgelegten Änderungen der Abgabenordnung (AO) in den §§ 146, 147, 200 vom 23.10.2000 hat die Finanzverwaltung seit dem 01.01.2002 umfangreiche Zugriffsrechte auf die Datenverarbeitungs-Systeme von Unternehmen. Dieses Zugriffsrecht gilt unabhängig von der Unternehmensgröße und bezieht sich auf Betriebsprüfungen, Umsatzsteuer-Sonderprüfungen und Lohnsteuer- Außenprüfungen. Die GDPdU sehen drei Formen des Zugriffs auf steuerrelevante […]
Gesichtskennung
Gesichtserkennung (englisch: facial recognition) bezeichnet die Analyse hervorstechender Merkmale eines Gesichtes, um dieses dann zuordnen bzw. identifizieren zu können. Hierfür kommt biometrische Software zum Einsatz. Dabei kann es Software zur Erkennung und Suche von Gesichtern in der Menge geben, um zum Beispiel gesuchte Personen in Menschenmassen zu orten. Es gibt aber auch Software zur Wiedererkennung bzw. Authentifizierung von Personen, zum Beispiel bei Verschlusssystemen oder Personenkontrollen.
Die meisten Anwendungen erfassen 80 unkte im menschlichen Gesicht und bannen sie als digitales Image auf Datenträger. Dieser so genannte Gesichtsabdruck (face print) wird dann als Vergleichsreferenz genutzt. Allerdings kommen diese Gesichtserkennungen auch schon […]
Gibibyte – Mebibyte – Kibibyte
Ein GiB bzw. ein Gibibyte gehört eigentlich zu den korrekten Bezeichnungen für Datenmengen in der Informationstechnik, die vom Internationalen Büro für Maß und Gewicht (BIPM) empfohlen werden. Ein Gibibyte besteht demnach aus 1.024 Mebibyte, die sich jeweils aus 1.024 Kibibyte zusammensetzen. Das BIPM lehnt Gigabyte etc. seit jeher ab, da es korrekterweise eigentlich für 1.000 Megabyte stehen müsste – es sind aber 1.024 Megabyte bzw. korrekterweise 1.024 Mebibyte.
Das Ärgerliche ist nur: Nahezu niemand verwendet die BIPM-Empfehlung. Und der Ärger resultiert dann auch beim Käufer beispielsweise einer »250 GByte«-Festplatte darin, dass Windows darauf partout nur »232 GByte« anzeigt. Der Festplattenhersteller kalkuliert […]
Gigabit (Gbit)
Der Begriff Gigabit (Gbit)steht ursprünglich für die Bezeichnung einer Datenmenge, wird jedoch auch für die Benennung von Übertragungsgeschwindigkeiten oder Speicherkapazitäten genutzt: »Das System beherrscht x Gigabit pro Sekunde«. Ein Gigabit entspricht einer Datenmenge von 2 hoch 30 Bits (wobei ein Bit für eine 0 oder 1, also ein »binary digit« steht).
Gigabit Ethernet
Nach der langen Existenz des Netzwerkstandards »Fast Ethernet« mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 1 GBit/s tat sich schließlich die GEA (Gigabit Ethernet Allianz) im Mai 1996 zusammen, um die entsprechende Arbeitsgruppe der IEEE bei der Standardisierung von 10-GBit-Netzen zu unterstützen und ihre Highspeed-Produkte wie Switches, Router, Chips und dergleichen besser zu vermarkten. Mittlerweile sind 100 Unternehmen Mitglied der Organisation.
100 GBit Ethernet wird derzeit von der Higher Speed Study Group in der IEEE vorangetrieben. Beide GigabitEthernet-Varianten sind abwärtskompatibel zu bisherigen Ethernet-Standards – und bei der Anbindung alter Netze entsprechend langsamer.
