Hybrid IT
Als Hybrid-IT wird der Ansatz im Bereich Enterprise-Computing bezeichnet, in der eine Organisation IT-Ressourcen inhouse zur Verfügung stellt und verwaltet. Auf der anderen Seite aber gleichzeitig Cloud-Services in Anspruch nimmt. Ein Hybrid-Ansatz ermöglicht Unternehmen eine zentrale IT-Steuerung und dabei gleichzeitig mit Cloud-Computing zu experimentieren.
Die Hauptgründe, eine Hybrid-IT einzuführen sind folgende: Die Notwendigkeit, die Kontrolle über die Unternehmensdaten zu behalten, der Kostenvorteil von Cloud-Komponenten wie beispielsweise SaaS (Software-as-a-Service) und zudem die Anforderung der IT-Verantwortlichen, so schnell wie möglich auf sich ändernde Business-Anforderungen reagieren zu können.
Der Begriff Hybrid-IT wird oft gleichbedeutend mit Hybrid Cloud verwendet. Allerdings kann letzteres sich auch auf eine […]
Hybrid-Festplatte
Eine Hybrid-Festplatte nutzt gleichermaßen Festplattentechnologie und SSD-Technik. Dabei sollen die Vorteile beider Medien vereint werden. Zum einen soll großer Speicherplatz zur Verfügung stehen (Festplatte), zum anderen die schnellen Zugriffszeiten und der geringe Stromverbrauch (SSD). Diese Medien sind bereits in 3,5- und in 2,5-Zoll-Größe erhältlich.
Der integrierte Flash-Speicher dient hierbei der Datenpufferung. Die Daten werden solange in den Flashspeicher geschrieben, bis dessen Speicherkapazität keine weiteren Daten aufnehmen kann. Danach erst wird der Inhalt des Flash-Speichers auf die Festplatte gelesen.
Hypervisor
Ein Hypervisor setzt sich direkt auf die Hardware des Servers und erlaubt das Installieren von Gastbetriebssystemen mit den darauf einzusetzenden Applikationen in so genannten virtuellen Maschinen (VM; auch als virtuelle Computer, VC, bezeichnet). Damit können auf den üblicherweise eher schlecht ausgelasteten x64-Servern mehrere Systeme parallel laufen und die vorhandenen Ressourcen – Mehrkernprozessoren, DRAM aber auch die Ein-Ausgabegeräte wie Netzwerk beziehungsweise Hostbus-Adapter für die Speicheranbindung – besser ausnutzen.
I /O-Bus
Der Input/Output-Bus/b> ist eine Einrichtung auf PC-Mainboards, die eine Kommunikation zwischen Peripheriegeräten und Prozessor/Speicher transportiert. Sämtliche Ein- und Ausgabebefehle sowie Daten laufen über den I/O-Bus, der über einen Controller-Chip im Systembus endet. Bekannte I/O-Bus-Systeme sind PCI, ISA, EISA, AGP und USB.
I /O-Pfad
Ein I/O-Pfad ist ein-Ein-/Ausgabepfad zwischen Prozessor und Speichermedium. Die Pfade zu erhältlichen Laufwerken werden z.B.. in Linux vom Kernel erkannt (SCSI LUNs).
Bei einer Multipath-Speicherung ist die kontinuierliche und anhaltende Datenverfügbarkeit im Falle eines Hardware-Betriebsausfalles gegeben. Damit immer mindestens ein einzelnes Gerät erreichbar bleibt, kann der Linux-Administrator mit dem Befehl »mdadm« im zusätzlichen Parameter »multipath« (zur Level-Option) den md-layer des Linux Kernel anweisen, I/O-Anfragen von einem Pfad zum anderen im Falle eines I/O-Pfad Fehlverhaltens umzurouten .
I/O
Kurz für »Input/Output«: Der komplexe Bereich der Ein- und Ausgabe von Informationen. Das Prinzip I/O beschreibt erine Strategie, mit der allgemein Daten in den Computer und zurück zum Benutzer gelangen. Die wesentlichen I/O-Techniken in Geräten sind [@PIO], [@Interrupts] und [@DMA].
Zum anderen steht der Begriff für die Hardware-Schnittstelle, die den Datentransport übernimmt.
I/O-Geräte schließlich, also Peripheriegeräte, wandeln Informationen in Daten und umgekehrt.
I/O-Pfad
Ein I/O-Pfad ist ein-Ein-/Ausgabepfad zwischen Prozessor und Speichermedium. Die Pfade zu erhältlichen Laufwerken werden z.B.. in Linux vom Kernel erkannt (SCSI LUNs).
Bei einer Multipath-Speicherung ist die kontinuierliche und anhaltende Datenverfügbarkeit im Falle eines Hardware-Betriebsausfalles gegeben. Damit immer mindestens ein einzelnes Gerät erreichbar bleibt, kann der Linux-Administrator mit dem Befehl »mdadm« im zusätzlichen Parameter »multipath« (zur Level-Option) den md-layer des Linux Kernel anweisen, I/O-Anfragen von einem Pfad zum anderen im Falle eines I/O-Pfad Fehlverhaltens umzurouten .
IaaS
Beim Ansatz Infrastructure-as-a-Service IaaS geht es um Angebote, die sich auf die reine IT-Infrastrukturen konzentrieren. Dazu zählen virtuelle Rechen- oder Speichereinheiten, wie sie zum Beispiel Amazon mit dem »Elastic Cloud Computing« (EC2) und dem »Simple Storage Services« (S3) im Programm hat.
Die Recheneinheiten von Amazon Web Services (AWS) basieren auf der Opensource-Virtualisierungslösung »Xen«. Dabei haben Anwender beispielsweise die Möglichkeit, unterschiedliche Ausprägungen von Rechenleistung zu kaufen, die rein nach dem Verbrauch abgerechnet wird.
First published: 16. Januar 2012
Last Update: not yet
IDE
Während Ärzte bei der Abkürzung IDE an das »Insulin degrading enzyme« denken, wissen Computer-Experten unter IDE eine 1986 von Western Digital für Compaq entwickelte Technik einzuordnen: Die Integrated Device Electronics oder auch »Integrated Drive Electronics« ist ein Standard für Festplattencontroller, der alle Daten über ein einziges 40poliges Flachbandkabel übertragen konnte. Später weiterentwickelt zu EIDE, ATA, ATAPI und S-ATA.
IETF
Die Internet Engineering Task Force ist eine freie Organisation ohne eigene Rechtsform, die sich um die Weiterentwicklung des Internets bemüht. Ihre Hauptaufgabe ist die Standardisierung sowie Vorschläge für die Schaffung neuer Standards, insbesondere Protokolle wie HTTP, IP und andere Übertragungsprotokolle).
Die Organisation startete 1986 al vierteljährliches Treffen US-Regierungs-finanzierter Forscher, wurde jedoch schnell geöffnet und ist inzwischen ein Netz von Freiwilligen aus Anwendern, Netzwerktechnikern, Forschern, Industrievertretern und Internet-Providern. Ohne offizielle Chefs oder Wahlen entstehen hier Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen, deren Ziel es jeweils ist, eine Lösung zu einem aktuellen Internet-Problem zu finden, sie zu standardisieren und sich dann als Gruppe aufzulösen.
