17.03.2016 (as) Drucken
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2015 machte Docuware 34,5 Millionen Euro Umsatz

  • Inhalt dieses Artikels
  • Cloud-Lösung von Docuware ist strategisch wichtig
  • Docuware profitiert von Westbrook-Akquisition
  • Internationales Wachstum bei Docuware

Zum fünften Mal in Folge steigerte Docuware seinen Umsatz (Bild: Docuware)Mit einem Umsatz von 34,55 Millionen Euro und einem Gewinn von 6,09 Millionen Euro kann die DocuWare Gruppe ihr Geschäftsjahr 2015 abschließen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Umsatzplus von 24,5 Prozent. Die Umsätze der Gruppe setzen sich fast ausschließlich aus Lizenzerlösen, Wartungs- und Supportgeschäft sowie Cloud-Umsätzen zusammen. Als Hauptfaktoren für den Erfolg nennt das Unternehmen sein etabliertes Partnerkonzept, das technologische Konzept und seine Vorreiterrolle im Bereich Software as a Service (SaaS).

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Cloud-Lösung von Docuware ist strategisch wichtig

Docuware-Geschäftsführer Jürgen Biffar (Mitte) auf einer Podiumsdiskussion der CeBIT 2016 - Thema unter anderem: ECM-Cloud (Bild: ECMguide.de)Der Dokumentenmanagement-Spezialist bietet mit »DocuWare Cloud« eine echte SaaS-Lösung, die laut Docuware-Geschäftsführer Jürgen Biffar »zu 95 Prozent über den Funktionsumfang des vergleichbaren On-Premise-Systems verfügt und ein mandantenfähiges Design besitzt sowie hochverfügbar ist.« Cloud-Anwender seien weltweit Unternehmen jeglicher Größe und Branche. Ende 2015 archivierten insgesamt 8741 Anwender in 240 Unternehmen mit Docuware Cloud knapp fünf Millionen Dokumente. Ein Jahr zuvor lag die Zahl noch bei 68 Unternehmen mit 3486 Anwendern. 15 Prozent der Neukunden wählten im vergangenen Geschäftsjahr das cloudbasierte Docuware-System. »Durch unser Cloud-Angebot wird aber auch unser traditionelles Geschäft – die On-Premise-Lösungen – befeuert, da viele Neukunden Wert darauf legen, die Option für eine Cloud-Lösung zu haben«, so Biffar gegenüber ECMguide.de auf der gerade stattfindenden CeBIT. Wichtig sei auch, dass Kunden eine echte Public-Cloud- und nicht nur eine Private-Cloud-Lösung wählen können, da sie so erhebliche Kostenvorteile durch einen geringeren Administrationsaufwand genießen können.

Docuware profitiert von Westbrook-Akquisition

Im Jahr der Westbrook-Akquisition rutschte das Docuware-Ergebnis ins Minus (Bild: Docuware)Das 2013 akquirierte US-Unternehmen Westbrook Technologies trug 2015 ebenfalls zum starken organischen Wachstum und zur Steigerung des Unternehmensgewinns bei. Westbrook Technologies  war direkter Wettbewerber zu Docuware in den USA und erzielte vor der Übernahme einen Umsatz von rund sieben Millionen US-Dollar. Im Geschäftsjahr 2015 konnte Docuware sowohl die Integration des Vertriebskanals als auch der Fortis-Produktreihe erfolgreich abschließen. Fortis-Anwender können ihre Dokumentenbestände jetzt entweder in Docuware-Cloud- oder On Premise-Installationen übertragen.

Internationales Wachstum bei Docuware

Mit einem Umsatz von 19,11 Millionen Euro und einem Umsatzanteil von 55,3 Prozent ist der amerikanische Kontinent weiterhin der größte Markt. Die DACH-Region rangiert mit einem Wachstum von 22,3 Prozent und einem Umsatzanteil von 27,7 Prozent (9,56 Millionen Euro) wie auch im letzten Geschäftsjahr auf Platz zwei. Wie 2014 ist die erfolgreichste Vertriebstochter mit einem Umsatzplus von 32,8 Prozent die DocuWare SARL in Frankreich, gefolgt von der englischen DocuWare Ltd mit plus 12,6 Prozent (währungsbereinigt plus 1,4 Prozent). Die spanische Tochtergesellschaft DocuWare S.L. blieb hinter dem Umsatzwachstum in 2014 zurück. Was unter dem Begriff »Rest of the World« zusammengefasst werden kann, steigerte mit 3,32 Millionen Euro den Umsatz um 20,3 Prozent.