17.09.2020 (as)
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Hochschule nutzt Yuuvis von Optimal Systems als Zentralplattform

  • Inhalt dieses Artikels
  • Abschaffung von bestehenden Insellösungen
  • Verwaltung von Dokumenten und Räumen

Die private Hochschule Northern Business School in Hamburg setzt auf Yuuvis von Optimal Systems (Bild: Northern Business School)Die private Hochschule Northern Business School in Hamburg setzt auf Yuuvis von Optimal Systems (Bild: Northern Business School)Die Hamburger Northern Business School (NBS) schafft mit der Entwicklungsplattform »yuuvis RAD« von OPTIMAL SYSTEMS aktuell eine zentrale Informationsbasis. Sie dient zum Austausch von Dokumenten und Daten aller Art und wird mit Modulen für Gebäudeautomation und künstlicher Intelligenz verknüpft. So entsteht ein Hochschulinformationssystem, das Möglichkeiten zur Individualisierung bietet und unterschiedliche Anforderungen Studierender, Dozenten sowie administrativer Bereiche abdecken kann.

Mirko Knappe, Vorsitzender Norddeutsche Bildungsstiftung erklärt weshalb es zur Nutzung der Plattform kam: »Yuuvis RAD bietet einen Individualisierungsgrad, den wir sonst nirgendwo gefunden haben. Deswegen freut es uns umso mehr, dass uns Optimal Systems die Entwicklungsumgebung im Rahmen eines ‚1 Euro pro Studenten pro Monat‘-Lizenzmodells zur Verfügung stellt. Das kommt uns als privater Hochschule aus wirtschaftlicher Sicht natürlich zusätzlich entgegen.« Finanziert wird das Projekt durch Fördergelder des Bundes. »Das Projekt bietet uns außerdem die Möglichkeit, weitere Einsatzmöglichkeiten wie die Integration künstlicher Intelligenz zu erforschen«, so Knappe.

Abschaffung von bestehenden Insellösungen

Ausgehend von den unterschiedlichen Anforderungen der Studierenden, Dozenten und administrativen Verwaltung wurden zunächst thematische Schnittmengen identifiziert. Beispielsweise kamen beim Austausch von Dokumenten und Informationen bislang Insellösungen sowie externe Cloud- und Mail-Dienste zum Einsatz. Diese werden nun abgelöst und zentralisiert.

Die Studierenden erhalten über Yuuvis RAD persönliche digitale Lernbereiche an der NBS, um an zentraler Stelle alle wichtigen Informationen rund um ihr Studium verwalten zu können. Die Anbindung des Bibliotheks-Systems gewährleistet, dass sie jederzeit sehen, welche Bücher ausgeliehen wurden, welche zur Verfügung stehen und welche zurückgegeben werden müssen. Darüber hinaus wird auf aktuelle Lernangebote der Lern- und Kursmanagementplattform »Moodle« für die jeweiligen Themenbereiche sowie Termine anstehender Kurse hingewiesen. Neben dem Datenaustausch von Dokumenten mit dem Dozenten können über die digitale Anlaufstelle aber auch weitere Workflows gestartet werden. Unter anderem lassen sich auf diesem Weg ÖPNV-Tickets beantragen sowie Anträge auf finanzielle Förderung stellen.

Verwaltung von Dokumenten und Räumen

Die zentrale Plattform bietet Dozenten medienbruchfrei die Möglichkeit zum datenschutzkonformen Austausch von Dokumenten aller Art, wie etwa Zeugnissen und Bewertungen. Bei Kursangeboten, Seminaren sowie Kaminabenden berücksichtigt das System die maximal mögliche Teilnehmeranzahl und weist automatisch einen passenderen Raum zu, falls der ursprüngliche zu klein oder zur groß ist. Dadurch ist sichergestellt, dass es zu keiner Über-/Unterbelegung kommt.

Die Verwaltungsmöglichkeit der Kursräume brachte die NBS auf die Idee, in Sachen Energieeffizienz neue Wege zu beschreiten. Aufgrund der Flexibilität von Yuuvis RAD bei der Integration externer Anwendungen konnte über eine KNX-Anbindung zur Gebäudeautomatisierung eine Heiz-/Klimasteuerung angedockt werden. Dadurch ist gewährleistet, dass nur belegte Räume geheizt beziehungsweise gekühlt werden und das auch wirklich nur in dem Zeitraum, der dafür notwendig ist. Auf diese Weise wird keine Energie verschwendet, was bei der NBS für zusätzliche Einsparungen führt. Im Marketing bieten sich der Hochschule zudem verbesserte Auswertungsmöglichkeiten über alle angebundenen Bereiche.

Von der zentralen Plattform und neuen Möglichkeiten zur Datenverarbeitung mit Yuuvis RAD profitiert die NBS auch im administrativen Bereich sowie im Marketing. Die Organisation des internen Datenaustauschs lässt sich transparenter und schneller organisieren. Da die Stammdaten jedes Studierenden in der Verwaltung zentral abrufbar sind, wird beispielsweise die Erfassung der Noten zur Erstellung von Zeugnissen vereinfacht.