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Published On: 16. Januar 2024Von

PFU entdeckt Produktionsscanner

Für das Scannen großer Dokumentenmengen in Posteingangsstellen und Archiven führt die Ricoh-Tochter PFU drei Produktionsscanner ein. Preislich liegen der fi-8820, fi-8930 und der fi-8950 mit 7.250, 11.250 und 18.500 Euro deutlich auseinander.

Produktionsscanner fi-8950 von PFU

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Der Produktionsscanner fi-8950 ist für den Einsatz in Umgebungen mit hoher Beanspruchung ausgelegt (Bild: PFU/Ricoh)

Für Posteingangsstellen, Archive und Dienstleister

Mit den drei Modellen fi-8950, fi-8930 und fi-8820 erweitert die Ricoh-Tochter PFU ihr Angebot im Scanner-Hochleistungsbereich, in dem das kontinuierliche Scannen großer Dokumentenmengen gefragt ist. Die Produktionsscanner verfügen über eine robuste Konstruktion, einen automatischen Dokumenteneinzug für 500 Blatt (fi-8820) beziehungsweise 750 Blatt (fi-8950 und fi-8930) und je nach Modell über eine Scangeschwindigkeit von 120, 130 und 150 Seiten pro Minute. Preislich liegen sie bei 7.250, 11.250 und 18.500 Euro.

Produktionsscanner mit diversen Bildverarbeitungsfunktionen

Zu den Bildverarbeitungsfunktionen aller drei Modelle zählen unter anderem eine automatische Farberkennung, automatisches Drehen und Hintergrundmusterentfernung. Außerdem gibt es eine Erkennung leerer Seiten, Zeichenextrahierung und Zuschneide-Funktionen. Die automatische Schräglagenkorrektur, die besonders bei kleinerem und gemischten Beleggut praktisch ist, beinhalten der fi-8950 und der fi-8930. Weitere Papierschutzfunktionen wie die Erkennung von gehefteten Dokumenten vermeiden ebenfalls unvorhergesehene Stopps und Ausfälle. Ferner weiß die intelligente Mehrfacheinzugsfunktion, wann sie für Aufkleber, Post-its oder Etiketten anhalten muss und wann nicht.

Mögliche Vorlagen von Visitenkarten bis A3

Die beiden Einzugswege in jedem Modell – der klassische automatische Dokumenteneinzug (ADF) mit Wendung und der gerade Einzugsweg für Dokumente bis zu einer Stärke von 1,25 mm – machen es möglich, dass viele verschiedene Dokumententypen verarbeitet werden können. Auch gemischte Stapel sind dank der automatischen Profilauswahl kein Problem.

»Mit dieser neuen Produktreihe wollen wir die Regeln für das Scannen großer Mengen ändern«, sagt Hiroaki Kashiwagi, Präsident und CEO von PFU (EMEA) Limited. »Als Anbieter weltweit vertrauenswürdigster Scanlösungen wissen wir, dass es entscheidend ist, eine intuitive Technologie und einfache Bedienung in Kombination mit Leistung, Ausfallsicherheit und Kosteneffizienz zu bieten, um Scanvorgänge mit hohem Aufkommen zu optimieren.« Aktuell bewegt sich der Markt von großen, fest installierten Produktionsscannern weg. Stattdessen bevorzugen Anwendende die Flexibilität kleinerer, transportablerer Geräte, die die erforderliche Leistung erbringen und gleichzeitig eine Positionierung der Scanner so nah wie möglich am Ausgangsmaterial ermöglichen. Vorgängermodelle der Produktionsscanner (fi-7600, fi-7700, fi-7700S, fi-7800, fi-7900) werden seit der Markenumstellung Anfang letzten Jahres unter der Marke Ricoh produziert.

Unterstützende Funktionen für schnelles Scannen

Eine schnelle Datenübertragung ist bei den neuen Modellen durch Hochgeschwindigkeits-USB 3.2- und Gigabit-LAN-Anschlüsse möglich. Die Reinigung und Wartung erleichtern ein großer Öffnungswinkel des Gehäuses von 105° und die interne LED-Beleuchtung.

Laut Ricoh führen eine Kombination aus Clear Image Capture-Technologie und dem PaperStream IP-Treiber zu hohen OCR-Genauigkeitsraten und Bildqualitäten. Hierdurch werde auch das Rauschen entfernt und die Dateigrößen für eine kostengünstige Speicherung optimiert.

Gestaffelte Servicepläne sowie Verbrauchsmaterialien und Ersatzteile zu festen Kosten sollen für kalkulierbare Betriebskosten sorgen. Auch Optionen für die Nachbearbeitung der Rück- und Vorderseite sind erhältlich. Mit einem Gewicht von 23 Kilogramm und Abmessungen von 315 x 460 x 430 mm sind die Modelle für Produktionsscanner sehr kompakt.

Die Lösungspakete werden durch die PaperStream-Software vervollständigt, jedoch können die Scanner auch flexibel mit jeder anderen Erfassungsanwendung eingesetzt werden.

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About the Author: Annette Stadler

Annette Stadler ist IT-Journalistin und leitet das Online-Portal ECMGUIDE.
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