02.09.2021 (as)
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Umfrage von Clickmeeting zum Verhalten bei Online-Meetings

  • Inhalt dieses Artikels
  • Selbstreflexion funktioniert bei vielen
  • Online-Meetings sollen realen Treffen gleichkommen

Auf angemessenes Verhalten kommt es auch in Video- und Online-Konferenzen an (Bild: Clickmeeting)Auf angemessenes Verhalten kommt es auch in Video- und Online-Konferenzen an (Bild: Clickmeeting)Videokonferenzen haben sich - wie erst kürzlich die Studie von Gartner und viele weitere Umfragen belegen - im beruflichen Umfeld fest etabliert. Welches Verhalten dabei gut ankommt und welches weniger, hat nun eine Umfrage von ClickMeeting ermittelt. Nach deren Ergebnissen wünschen sich 53 Prozent klare Benimmregeln. Fast ein Drittel (29 Prozent) ist zudem der Meinung, dass Teilnehmende in Online-Meetings eher gute Manieren vermissen lassen als bei persönlichen Meetings.

66 Prozent fühlen sich vor allem davon gestört und abgelenkt, wenn Mikrofone von Teilnehmenden eingeschaltet sind, die gerade nicht sprechen. 48 Prozent sind zudem der Ansicht, dass das Aktivieren der Kamera während einer Online-Sitzung ein Zeichen des Respekts gegenüber den anderen Teilnehmenden ist. Auch unvorbereitete Meeting-Teilnehmende fallen vielen Befragten negativ auf. 45 Prozent empfinden es als ablenkend, wenn benötigte Materialien oder Unterlagen nicht bereitliegen und vor laufender Kamera gesucht werden. Für 23 Prozent gilt dies, wenn die Leiterin oder der Leiter der Videokonferenz nicht in die Kamera blicken. Auch an unpassenden Hintergründen (30 Prozent) oder unangemessener Kleidung (12 Prozent) stören sich Teilnehmende bei Videokonferenzen. Nur jeder zehnte Befragte gibt hingegen an, gegen Ablenkungen dieser und ähnlicher Art vollkommen immun zu sein.

Selbstreflexion funktioniert bei vielen

Jedoch sind sich viele Befragte durchaus bewusst, dass sie auch selbst nicht immer vorbildhaft agieren. So geben nur 27 Prozent an, dass sie während eines Online-Meetings noch nie nebenbei andere Dinge erledigt haben – etwa essen, kochen, putzen, E-Mails beantworten oder in sozialen Netzwerken surfen. 38 Prozent geben hingegen zu, dass ihnen das speziell bei langweiligen Sitzungen gelegentlich passiert. Ein gemischtes Bild herrscht bei der Auswahl der Kleidung: Mehr als jeder fünfte Befragte (21 Prozent) hat bereits im Schlafanzug an einem Online-Meeting teilgenommen, 31 Prozent sogar vom Bett aus. 53 Prozent haben sich bei einem digitalen Meeting bereits für einen Trainingsanzug entschieden. Im Gegenzug hat mehr als die Hälfte (57 Prozent) im letzten Monat für eine Videokonferenz auch schon einmal zu einem etwas formelleren Business-Outfit gegriffen, etwa in Form von Hemd und Sakko. Hoch im Kurs stehen traditionelle Umgangsformen bei der Begrüßung und Verabschiedung. Weniger als 3 Prozent der Teilnehmer verlassen ein Online-Meeting, ohne sich zumindest über das Chat-Fenster zu verabschieden. Und 96 Prozent grüßen sich zum Auftakt verbal, per Chat oder Handzeichen.

Online-Meetings sollen realen Treffen gleichkommen

»Wir haben uns daran gewöhnt, im Internet zu arbeiten und zu lernen. Wir fühlen uns bei Online-Sitzungen immer wohler und möchten, dass die Teilnahme an ihnen einem echten Treffen ähnelt. Klare Benimmregeln machen das Arbeiten oder Lernen online noch effektiver und tragen dazu bei, peinliche Situationen zu vermeiden«, sagt Dominika Paciorkowska, Geschäftsführerin von Clickmeeting. »Wir nehmen dies sehr ernst und legen bei Clickmeeting deshalb großen Wert darauf, die Plattform mit neuen Features und Funktionen so zu erweitern, dass möglichst viel direkte Interaktion möglich ist und eine enge Kommunikation ohne Barrieren und Distanzen zwischen den Teilnehmern entsteht.«

Clickmeeting mit Hauptsitz im polnischen Danzig hat sich auf Webinare, Videokonferenzen und Online-Meetings spezialisiert. Über deren Self-Service-Plattform können Anwendende und Unternehmen individuelle Szenarien in Bereichen wie virtuelle Veranstaltungen, digitales Lernen und Online-Kommunikation umsetzen.




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