Published On: 16. Februar 2024Von

Unternehmen nutzen nur ein Drittel ihrer Daten effizient

Der Report »Future of Content« von Coleman Parkes Research und Hygraph spürt den Herausforderungen nach, mit denen Unternehmen bei ihrem CMS konfrontiert sind, wenn sie neue digitale Angebote entwickeln und anbieten wollen.

Der Studie »Future of Content« von Coleman Parkes Research und Hygraph zufolge, fühlen sich viele Mitarbeiter in Unternehmen von einem unzulänglichen CMS ausgebremst. (Grafik: Hygraph)

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Der Studie »Future of Content« von Coleman Parkes Research und Hygraph zufolge, fühlen sich viele Mitarbeiter in Unternehmen von einem unzulänglichen CMS ausgebremst. (Grafik: Hygraph)

Studie »Future of Content« kritisiert herkömmliche CMS

Hygraph, Anbieter eines Headless-Content-Management-Systems, hat zusammen mit Coleman Parkes Research eine Studie zu Unzulänglichkeiten herkömmlicher Content-Management-Systeme veröffentlicht. Für die Studie »Future of Content« wurden insgesamt 400 Verantwortliche in Unternehmen befragt, davon 100 aus Deutschland.

Die Ergebnisse sind ernüchternd: 84 Prozent der Unternehmen gaben an, dass ihr bestehendes CMS sie daran hindert, den vollen Wert ihrer Daten und Inhalte auszuschöpfen. Nur rund ein Drittel (35 Prozent) ihres aktuellen Daten- und Content-Schatzes können die befragten Firmen wirklich effizient nutzen.

Umso größer Unternehmen sind, umso schmerzlicher empfinden sie es, dass nur wenige Mitarbeiter am CMS mitarbeiten können. (Grafik: Hygraph)

Umso größer Unternehmen sind, umso schmerzlicher empfinden sie es, dass nur wenige Mitarbeiter am CMS mitarbeiten können. (Grafik: Hygraph)

Die Mehrheit (92 Prozent) der Unternehmen gibt an, dass ihre Inhalte und Datenquellen derzeit isoliert sind (in Silos aufbewahrt werden). 38 Prozent bezeichneten sie sogar als »sehr isoliert«. Die Nutzung der einzelnen Quellen ist damit sowohl zeitaufwendig als auch teuer.

Hoher Aufwand für Individualsoftware

Mehr als drei Viertel (77 Prozent) entwickeln selbst Software und müssen die auch pflegen, um Inhalte aus unterschiedlichen Quellen mit ihrem bestehenden CMS zu verknüpfen. 88 Prozent der Befragten sehen in der Entwicklung von Individualsoftware jedoch einen Innovationsengpass. Und 80 Prozent der Entwickler-Teams verwenden über ein Viertel ihrer Zeit mit Design, Entwicklung und Wartung individueller Middleware.

»Ohne ein zukunftssicheres CMS laufen Unternehmen Gefahr, erhebliche technische Barrieren aufzubauen und einen Flickenteppich von Integrationen zu schaffen, der gepflegt werden muss«, sagt Michael Lukaszczyk, Mitgründer und CEO von Hygraph. (Bild: Hygraph)

»Ohne ein zukunftssicheres CMS laufen Unternehmen Gefahr, erhebliche technische Barrieren aufzubauen und einen Flickenteppich von Integrationen zu schaffen, der gepflegt werden muss«, sagt Michael Lukaszczyk, Mitgründer und CEO von Hygraph. (Bild: Hygraph)

»Viele bestehende Content-Management-Systeme haben Schwierigkeiten, die modernen, nahtlosen digitalen Erlebnisse zu liefern«, sagt Michael Lukaszczyk, Mitgründer und CEO von Hygraph. »Ohne ein zukunftssicheres CMS laufen Unternehmen Gefahr, erhebliche technische Barrieren aufzubauen und einen Flickenteppich von Integrationen zu schaffen, der gepflegt werden muss. Dies bremst die digitale Innovation zu einem Zeitpunkt aus, an dem sie sich eigentlich beschleunigen sollte.«

Die fünf größten CMS-Probleme

Nach Einschätzung der Befragten sind die größten Schwierigkeiten mit ihrem aktuelle CMS:

  • Änderungen können nur von einer kleinen Anzahl von Personen mit entsprechenden Kenntnissen vorgenommen werden (46 Prozent).
  • Es ist schwierig, neue Arten von Daten und Inhalten zu Produkten und Services hinzuzufügen (40 Prozent).
  • Die Integration des CMS mit anderen Systemen (36 Prozent).
  • Das CMS funktioniert nur mit einer begrenzten Anzahl von Content-Arten (34 Prozent).
  • Es lässt sich nicht auf mehrere Datenquellen zugreifen und es lassen sich keine Aktualisierungen in Echtzeit vornehmen, ohne Kopien zu erstellen (28 Prozent).

Die Auswirkungen dieser Unzulänglichkeiten sind nach Einschätzung der Befragten erheblich. Nur ein Drittel der Befragten gibt an, dass das CMS ihres Unternehmens neue digitale Dienste »sehr effektiv« unterstützt. Drei Viertel beklagen dagegen, dass die Schwierigkeit, vorhandene Daten und Inhalte in ihren digitalen Diensten zu nutzen, ihr Umsatzpotenzial einschränkt. Ebenso viele geben an, dass technologische Beschränkungen sie daran hindern, mehr Personen innerhalb ihrer Organisation zur Verwaltung der Inhalte heranzuziehen.

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