Mammoth-2 (M2)
Mammoth-Streamer der zweiten Generation verfügen über eine unkomprimierte Speicherkapazität von 60 GByte und komprimiert über 150 GByte. Die Datentransferate liegt zwischen 43 (unkomprimiert) und 100 GByte pro Stunde. Das Bandformat wird nicht mehr weiterentwickelt. Mammoth-Erfinder Exabyte wurde 2006 von Tandberg Data übernommen.
MAN
Ein MAN ist ein »Metropolitan Area Network« – ein Netzwerk, das sich auf mittlerer geografischer Größenordnung, maximal mehreren 100 Kilometern ausdehnt. Wie der Name schon sagt, sind die MANs vor allem in Metropolen zu finden, in denen beispielsweise Unternehmen in jedem Stadtteil eine Niederlassung haben.
Managed Hub
Ein Fibre-Channel- oder Ethernet-[@Hub] mit zusätzlichen Verwaltungsfunktionen ist ein Managed Hub. Typischerweise ist die »Intelligenz« zur Reaktion auf Steuerbefehle schon in der Firmware integriert.
Management-Konsole
Eine Management-Konsole kann an einem Ort alle Aspekte eines Netzes, Speichernetzes oder der gesamten IT verwalten und überwachen. In der Regel ist es ein Rechner mit Administrator-Rechten, auf dem alle notwendigen Netzwerk- und Speichermanagement-Programme installiert sind.
Manchester-Kodierung
Die Art, wie Flanken von optischen oder akustischen Signale angeben, ob es sich um ein 0-it oder ein 1-Bit handelt. Zu Beginn der Datenübertragung wird ein Header gesendet, der dem System mitteilt, welche Art von Signal welchen Code bedeutet. Zur Codierung eines Signals werden immer zwei Signale benötigt, weshalb die Baudrate meist doppelt so hoch ist wie die Bitrate. Der Manchester-Code wird etwa bei [@10-GBit-Ethernet] genutzt. In Token-Ring-Systemen findet der »diferentielle« Manchester-Code-Anwendung: Hier findet am Bit-Anfang nur bei Nullen ein Flankenwechsel des Signals statt.
MegaByte, MByte
Byte ist das so genannte Datenwort, das aus einer Gruppe von acht Bits besteht. 8 Bit bilden 1 Byte, 1.024 Byte ein Kilobyte (KB, KByte), 1.024 KB ein Megabyte (MB, MByte), 1.024 MB ein Gigabyte (GB, GByte) und 1.024 GB ein Terabyte (TB, TByte). Die nachfolgenden Einheiten heißen: Petabyte (PT, PByte), Exabyte (EB, EByte), Zetabyte (ZB, ZByte) und Yotabyte (YB, YByte). Festplattenhersteller geben übrigens zur Berechnung der Kapazitäten eine Größe an, die auf folgendem (falschem!) Umrechnungswert basiert: 1.000 Byte ein Kilobyte (KB), 1.000 KB ein Megabyte (MB) usw. Wird auch häufig so von den Medien der Einfachheit halber verwendet, u.a. […]
Meta Data Controller (MDC)
Die Verwaltungs- und Synchronisations-Instanz in geteilten Dateisystemen oder virtualisierten Speichern bzw. Rechnern nennt man den Meta Data Controller. Dieser Teil von Anwendungen oder Betriebssystmen ist sozusagen der »Steuermann« beim Umgang anderer Komponenten mit den virtuellen oder geteilten Systemen.
Metadaten-Datenbank
In Speichernetzen existiert eine Art umfangreicheres Logfile, das genau aufzeichnet, welches Gerät wann welches Objekt auf welchen Speicher geschrieben hat. Zudem enthält diese Metadaten-Datenbank Fakten, die für Sicherungssysteme wichtig sind: Die Zeit der letzten Änderung, das Datum des letzten Backups, der Name des Backup-Mediums und viele weitere derartige Metadaten. Eine solche Datenbank hilft, im Falle eines System-Crashs die richtigen Informationen an der richtigen Stelle in der korrekten Reihenfolge wiederherzustellen.
mFCP, metro Fibre Channel protocol (mFCP-Protokoll)
Das Gateway-Protokoll mFCP ist ein Hybridprotokoll aus Fibre-Channel und UDP. Es kann FC-Geräte mit FC-to-Ethernet-Gateways oder iFCP-Switches über IP-Netze miteinander koppeln. mFCP bildet die [@Fibre-Channel]-Infrastrukturdienste auf Basis des UDP-Protokolls nach, während die vergleichbare Technik FCIP die Fibre-Channel-Daten über IP-Netze »tunnelt«.
MIA, media interface adapter
MIA ist ein Standard für Geräte, die Signale von kupferbasierten Übertragungstechniken in optische Glasfaser-Signale wandeln. Anbieter wie Sun und HP bieten entsprechende Geräte an. Die kleinen Geräte sehen oft nur aus wie Stecker, verwalten aber den bidirektionalen Datenaustausch zwischen optischen und elektrischen Signalen oft in hoher Geschwindigkeit. Bei vielen Systemen kann der Übertragungsweg durch den Wechsel auf Lichtwellenleiter wesentlich erhöht werden. Bestehende herkömmliche [@Host-Bus-Adapter] werden durch die MIAs Fibre-Channel-tauglich.
