NEBS
NEBS (Network Equipment Building System) geht zurück auf eine Entwicklung von Bell Labs (Bellcore) in den 70er Jahren. Es ist ein wichtiger Qualitätstest, der sehr wertvoll für Organisationen ist, die Netzwerk-Equipment kaufen oder verkaufen. Entsprechende Geräte und Produkte erfüllen somit strikte Anforderungen und Spezifizierungen für die Katastrophenvorsorge. Mit dem NEBS-Standard wird geprüft, ob Systeme unter extremen Umweltbedingungen wie Erdbeben, Blitzeinschlag oder Feuer weiterhin funktionsfähig bleiben. Die Zertifizierung wurde primär für die Telekommunikationsbranche entwickelt. Doch auch Branchen wie Gesundheitswesen, Handel und Logistik berufen sich auf diesen Standard, um ihre Systeme gegen Ausfälle zu sichern. Für eine erfolgreiche NEBS-Zertifizierung müssen die Systeme […]
Network Management System (NMS)
In einem Netzwerk-Management-System (NMS) läuft eine Administrations-Software, mit der das ganze Netz verwaltet werden kann. Ein NMS-Server führt Kontroll- und Management-Funktionen aus, etwa die Überwachung von Datenverkehr und nötige Rerouting-Strategien beim Ausfall einzelner Komponenten. Zudem übernehmen die Netzwerk-Management-Systeme Reporting-Aufgaben.
Netzwerk-Dateisicherungssystem
Ein Netzwerk-Dateisicherungssystem kann die Sicherung in heterogenen Netzwerken auch mit mehreren tausend Rechnern weitestgehend automatisch vornehmen.
Netzwerk-Dateisystem
Weil Zugriffe vom lokalen Rechner auf andere Computer im Netz oft ein Problem waren und häufig nur mit [@FTP]-Datei-Übertragung gelöst werden konnten, haben findige Tüftler in den 70er-Jahren begonnen, Netzwerk-Dateisysteme zu entwickeln, die unabhängig vom Betriebssystem und unabhängig vom Netzwerktyp laufen. Anwender können so auch auf entfernte Dateien zugreifen, als wären sie in einem lokalen Laufwerk. Dazu gehören die Systeme [@NFS], [@CIFS] und [@DAFS].
NFS
Das Network File System oder der »Network File Service« erlaubt den Zugriff auf Dateien verschiedener Betriebssysteme über das Netzwerk. Das Protokoll, das ursprünglich von Sun Microsystems entwickelt wurde, dann aber freigegeben wurde und inzwischen von nahezu allen IT-Anbietern genutzt wird, macht einen Zugriff auf ferne Festplatten möglich, als wären sie die eigenen – zuvor musste immer mit einem Tool wie einem FTP-Client gearbeitet werden, um Daten zu übertragen. Ursprünglich für Unix entwickelt, ist NFS inzwischen bei Netzwerksystemen aller Art gebräuchlich. Die IETF bezeichnet NFS auch als »verteiltes Dateisystem«. Unter Windows- und OS/2-Umgebungen entspricht der Server Message Block (SMB) dem NFS-System, […]
NIC
Die Abkürzung kann für Network Information Center, Network Interface Card oder Network Interface Controller stehen. Die häufigste Nutzung des Begriffs ist das Network Information Center. Das ursprüngliche NIC, inzwischen auch »Internic« genannt, war eine zentrale Stelle zur Vergabe von Domains und IP-Adressen im Internet. Zahlreiche NICs verwalten inzwischen weltweit regionale Dienste, etwa das DENIC die Top-Level-Domain ».de« in Deutschland.
Die Bezeichnung Network Interface Card steht einfach für eine Netzwerkkarte, der Netwok Interface Controller ist eine Schnittstellen-Steuereinheit im Netzwerk.
NIS/YP
Der Network Information Service oder das Network Information System ist ein Verzeichnisdienst, der Konfigurationsdaten wie Benutzer- oder Rechnernamen im Netz verteilt.
Da der Dienst bei Sun Microsystems unter dem Arbeitstitel »Yellow Pages« entwickelt wurde, wird das Client-Server-Protokoll auch NIS/YP genannt. NIS kann als zentrales Verzeichnis von Benutzern und PCs verwendet werden, das zur Authentifizierung der User auf jedem Rechner verwendet wird. NIS ist im Unix-Bereich noch verbreitet, in Windows- und Linux-Netzen wird es jedoch von Systemen wie LDAP und Kerberos verdrängt, die als moderner und sicherer angesehen werden.
NL_Port, node loop port
Ein NL_Port verbindet in einem Arbitrated Loop ([@FC-AL]) andere Ports und regelt dabei die Erkennung und Erzeugung von Verbindungen sowie den Datenaustausch.
NoSQL
NoSQL ist eine Datenbank, die auch Not only (nicht nur) SQL genannt wird und speziell für grosse Datenmengen konzipiert ist. NoSQL umfasst eine grosse Bandbreite von Technologien und Architekturen und ist dazu angelegt, die Skalierbarkeit und das Leistungsvermögen zu optimieren – wozu herkömmliche Datenbanken nicht in der Lage sind. Das ist besonders für solche Unternehmen sinnvoll, in denen grosse Mengen unstrukturierter Daten zur entstehen und analysiert werden müssen, speziell, wenn diese auf mehreren virtuellen Servern in der Cloud gespeichert werden.
Der Name NoSQL – anders als der Name unter Umständen indiziert – verbietet nicht den Einsatz von strukturierter Datenbankabfragesprache, sprich SQL. […]
Novell Storage Services, NSS
Das Dateisystem NSS für Speicherverwaltung wurde 1998 von Novell als Teil von Netware 5 eingeführt. Es ist modular aufgebaut und kann an beliebige Speichermedien und Betriebssysteme angepasst werden. NSS kommt mit Dateigrößen und Speichermediengrößen von je bis zu 8 Terabytes zurecht, verwaltet mehr als 1000 Volumes (Datenträger) pro Server und kann laut Novell Laufwerke in Sekundenschnelle mounten oder unmounten (Einbinden oder Abmelden der Laufwerke in das System).
