16.10.2017 (as)
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Anwenderstudie von B&L zur Rechnungseingangsverarbeitung

  • Inhalt dieses Artikels
  • Erfolgsfaktoren für optimale Rechnungsprozesse
  • Kosten- und Teilnahmeinformationen

Die automatisierte Rechnungsverarbeitung liegt im Trend. Doch Anwender sind verunsichert, was in der Praxis tatsächlich möglich ist. Da es hierzulande wenig entsprechendes Material gibt, veröffentlicht B&L Management Consulting eine Benchmark-Studie über Rechnungseingangsprozesse im deutschsprachigen Markt aus Anwendersicht.

OCR-Erkennungsraten OCR-Erkennungsraten sind häufig noch unbefriedigend (Bild: B&L Consulting)Die automatisierte Rechnungsverarbeitung zählt zu den Top-Themen im Bereich von Enterprise Content Management (ECM). Das Interesse der Anwender ist groß, doch groß ist auch die Verunsicherung darüber, was tatsächlich machbar ist. »In unseren Projekten erfahren wir von unseren Kunden immer wieder, dass sie sich ein Benchmarking ihrer Kreditorenprozesse und ihrer organisatorisch-technischen Lösung wünschen. Denn was ist Best Practice? Wie sollten die Ziele für ein entsprechendes Projekt formuliert und quantifiziert werden? Welche Anforderungen sind erfüllbar sowie praktikabel und was ist eher Vision?«, berichtet Oliver Berndt, Geschäftsführer von B&L Management Consulting. Um etwas mehr Klarheit zu schaffen, veröffentlicht das Beratungsunternehmen für E-Rechnungsprozesse nun eine Benchmark-Studie über Rechnungseingangsprozesse im deutschsprachigen Markt aus Anwendersicht.

Erfolgsfaktoren für optimale Rechnungsprozesse

Die Best Practice-Studie, an der bis dato über 40 Anwender-Unternehmen und -Organisationen aus unterschiedlichen Branchen teilgenommen haben, beschäftigt sich mit den Erfolgsfaktoren für optimale Rechnungsprozesse. Sie gibt beispielsweise Auskunft über die Zentralisierung des Rechnungseingangs, die Bestellbezugsquote und den Anteil elektronischer Rechnungen von verschiedenen Unternehmen, die bereits E-Rechnungslösungen im Einsatz haben. Außerdem befasst sie sich mit der OCR-Erkennungsrate und weiteren Kennzahlen sowie den notwendigen Aufwänden und Kosten auf Anwenderseite. Zielsetzungen und Zufriedenheit mit den bestehenden Lösungen sind ebenfalls Bestandteil der Umfrage.

Die Verkürzung der Durchlaufzeit und eine bessere Transparenz des Rechnungseingangs waren aus Sicht der Anwender wichtigste Ziele für die Optimierung der Kreditorenprozesse. Über 71 Prozent der Teilnehmer sehen kürzere Durchlaufzeiten und fast 62 Prozent bessere Transparenz als zumindest sehr wichtige Ziele. Dagegen wird die bessere Nutzung von Skonto-Rabatten sehr unterschiedlich betrachtet. Während es für manche Teilnehmer wichtig ist, wird dies häufig auch als eher unwichtig bewertet.

Generell haben die Unternehmen im deutschsprachigen Raum mit einer hohen Zentralisierung des Rechnungseingangs und einem oft großen Anteil an Rechnungen mit Bestellbezug beste Voraussetzungen, kurze interne Durchlaufzeiten zu erreichen.

Kosten- und Teilnahmeinformationen

Die Ergebnisse der Anwenderstudie stehen als Download oder als gebundene Version mit rund. 70 Seiten zur Verfügung und können für 290 Euro zzgl. Mehrwertsteuer bezogen werden. Kunden von B&L erhalten 50 Prozent Ermäßigung auf den regulären Preis.

Außerdem setzt B&L die Umfrage fort und plant eine aktualisierte Auflage für die zweite Jahreshälfte 2018. Interessenten können sich unter studien@bul-institut.de melden. Jeder Teilnehmer erhält kostenlos eine individualisierte Benchmark-Auswertung.