03.08.2022 (Annette Stadler)
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Avision-Scanner »AD340GN« für Kleinstunternehmen und Home-Office

  • Inhalt dieses Artikels
  • Eigen entwickelter Bildprozessor bildet technische Basis
  • Funktionen zur Fehlervermeidung
  • Avisions übliches Softwarepaket auch hier

Der Scanner Avision AD340GN misst maximal 282x457x334 mm und wiegt 2,5 Kilogramm (Bild: Avision)Der Scanner Avision AD340GN misst maximal 282x457x334 mm und wiegt 2,5 Kilogramm (Bild: Avision)Nachdem Avision vor rund einem Monat ein Scanner-Modell für den KMU-Bereich vorgestellt hat, bringt der taiwanesische Scanner-Hersteller nun ein Gerät für noch kleinere Betriebsgrößen und Home-Office-Anwendungen. Über die Ethernet-Schnittstelle des neuen Netzwerkscanner »AD340GN« können Anwenderinnen und Anwender einer Intranet-Umgebung das Gerät gemeinsam nutzen und auf die gescannten Dokumente zugreifen. Die mitgelieferte Software »Virtual Scanner Link« ermöglicht das Scannen über das Netzwerk. Der Scanvorgang kann entweder von dem eigenen PC oder über die Tasten direkt am Scanner gestartet werden. Die Netzwerkteilnehmenden können den Scanner teilen, wobei die Scandaten an den Rechner des jeweiligen Nutzenden übertragen werden können. Zudem verfügt Avisions Neuling über die USB 3.2 Gen1-Technologie für den schnellen Datenaustausch, womit gescannte Dateien direkt auf dem USB-Stick hinterlegt werden können.

Eigen entwickelter Bildprozessor bildet technische Basis

Der AD340GN scannt in Farbe, Graustufen und Monochrome mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 Seiten pro Minute bei 300 dpi (80 Bilder bei 300 dpi). Dies ermöglicht ein von Avision entwickelter Bildprozessor mit integrierter Bildkomprimierungstechnologie, der auch dafür sorgt, dass ein gescanntes Bild beschnitten, begradigt und optimiert werden kann. Die maximale Scan-Auflösung beträgt 600 dpi (75 bis 600 dpi möglich). Der automatische ADF-Dokumenteneinzug fasst 50 Blätter (80 g/m²). Als maximales Tagesvolumen empfiehlt Avision 8.000 Seiten.

Mit einem Tastendruck scannt der AD340GN das Dokument und versendet den Scan an verschiedene Ziele, darunter Email-Adressen, Cloud-Server, ein freigegebener Ordner (SMB), ein FTP-Server oder ein USB-Flash-Laufwerk. Bis zu neun häufig verwendete Scaneinstellungen und -ziele können für unterschiedliche Scananforderungen über das LCD-Display voreingestellt werden, sodass ganze Arbeitsprozesse mit wenigen Tasten erledigt werden.

Funktionen zur Fehlervermeidung

Zusammengeklappt misst der AD340 GN 282x152x165 mm (Bild: Avision)Zusammengeklappt misst der AD340 GN 282x152x165 mm (Bild: Avision)Der integrierte Ultraschall-Sensor warnt vor überlappend eingezogenen Seiten und verhindert somit eine lückenhafte Dokumentenerfassung. Bei schiefer Papierzufuhr wird der Scanvorgang zum Schutz des Papierdokuments automatisch gestoppt. Der AD340GN verfügt über die neueste LED-Technologie und ein integriertes CIS-Modul, weshalb die Aufwärmphase entfällt und der Stromverbrauch auf das nötigste reduziert wird.

Neben herkömmlichen Dokumenten kann der Avision AD340GN ID-Karten, Kreditkarten, Visitenkarten oder Dokumente mit einer schweren Grammatur und einer maximalen Scanstärke bis zu 1,25 mm scannen. Die Papiergröße kann von 74 x 52 mm bis hin zu Sondergrößen von 216 x 356 mm variieren. Auch besonders lange Dokumente von bis zu 6.000 mm und einem Gewicht von 27 bis 413 g/m² können mit Hilfe des »Überlangen-Papiermodus« gescannt werden.

Avisions übliches Softwarepaket auch hier

Der Avision AD340GN verfügt über eine Software-Ausstattung mit TWAIN-, ISIS- und WIA-Treibern. Zudem besitzt der kompakte Scanner einer aktuelle Vollversion der »Avision AVScan-X Software«, dem »Button Manager V2« und der »Nuance PaperPort SE 14 Software«. Der Button Manager ermöglicht Kopieren, Versenden via E-Mail, Simplex- oder Duplex-Scan. 

Ab sofort ist der Duplex A4 Dokumentenscanner Avision AD340GN für einen empfohlenen Endkundenverkaufspreis von 399 Euro, brutto, im Fachhandel erhältlich.