06.12.2018 (as)
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Cherwell und seine Verbindung zu Dokumentenmanagement

  • Inhalt dieses Artikels
  • Cherwells Ziel ist, Nummer zwei zu werden
  • Cherwell kooperiert mit Splunk und AWS
  • Proakive Überwachung durch KI

Klassisch kommt Cherwell aus dem IT-Service-Management-Umfeld. Allerdings lässt sich die Plattform auch nutzen, um andere Prozesse beispielsweise im Zusammenhang mit Dokumentenmanagement zu automatisieren. Hierzu kooperiert Cherwell mit dem Hersteller von ECM-Software M-Files. Kliniken wie Hirslanden in der Schweiz, Asklepios in Hamburg und die Schön-Klinik in München verwalten so zum Beispiel ihre elektronischen Patientenakten inklusive entsprechender Inhalte wie Röntgenaufnahmen. Integrationspartner von kombinierten Cherwell- und M-Files-Projekten ist meist Prevolution in Hamburg, die auch internationale Projekte wie bei Apex Oil Company steuern können.

Cherwells Ziel ist, Nummer zwei zu werden

Cherwell will Nummer zwei im Magic Quadrant von Gartner für ITSM werden (Bild: Gartner)Cherwell will Nummer zwei im Magic Quadrant von Gartner für ITSM werden (Bild: Gartner)»Cherwell hat nicht den Anspruch, das führende System in der IT-Infrastruktur darzustellen, jedoch wollen wir ein System davon sein«, meint Oliver Krebs, Area Director, Central EMEA von Cherwell, im Gespräch mit ECMguide.de. Was die Marktpositionierung angeht, hat das Unternehmen jedoch ganz konkrete Vorstellungen, wie Krebs darlegt: »Das Ziel von Cherwell lautet, die Nummer zwei im Magic Quadrant von Gartner für IT Service Management Tools zu werden.« Gegenwärtig ist Cherwell im Challengers Quadranten oberhalb Ivanti angeordnet, während sich im begehrten Leaders-Quadranten noch BMC und Service Now befinden.

Um die Einsatz- und Funktionsmöglichkeiten von Cherwell zu erhöhen, streckt das Unternehmen stets seine Fühler nach neuen Kooperationspartnern aus. So ist Cherwell gerade dabei, seine Kooperation mit Amazon Web Services (AWS) zu vertiefen. Im Ergebnis soll dies den Kunden ermöglichen, ihre AWS-Cloud mit Cherwell zu managen.

Cherwell kooperiert mit Splunk und AWS

Aktuell gab Cherwell zudem die Integration von Cherwell Service Management (CSM) mit Splunk Enterprise und Splunk IT Service Intelligence (ITSI) bekannt. Unternehmen können damit Serviceunterbrechungen verwalten und lösen sowie auf Vorfälle unmittelbar reagieren und Fehler beheben. Splunk ITSI ist eine Monitoring- und Analyselösung, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) Probleme vorhersagt und verhindert, bevor sie sich auf Umsatz und Kundenzufriedenheit auswirken. Mit diesen geschäftskritischen Einblicken und Vorhersagen sollen sich Serviceverlust, Ressourcenengpässe und Systemausfälle vermeiden lassen.

Durch die neue Integration kann Splunk nun Vorfälle direkt in Cherwell erstellen. Dort lässt sich nach Angaben des Herstellers ein Vorfall über den Lebenszyklus hinweg von IT-Teams proaktiver überwachen. Außerdem können Dritte alarmiert, die betriebliche Transparenz verbessert und Echtzeit-Geschäftsinformationen bereitgestellt werden. Gleichzeitig werden Ausfallzeiten und deren Auswirkungen bei Vorfällen minimiert.

Proakive Überwachung durch KI

»Effektive Reaktion auf Vorfälle – gestützt auf genaue Daten – ist zentraler Bestandteil eines unternehmensweiten Servicemanagements. Die neue Integration mit Splunk ermöglicht es IT-Teams, nützliche Daten nicht nur zu beobachten, sondern sie auch zu verarbeiten und so Vorfälle effizienter und effektiver zu lösen«, fasst Krebs zusammen.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügt Cherwell aktuell über 144 Kunden, die das Unternehmen direkt und mit Partnern wie Prevolution bedient. Vorteilhaft für die Kunden ist, dass bereits bei einer Anzahl von 10 bis 15 Lizenzen kostenfrei Customer Success Manager zur Verfügung stehen, die bei Implementierung und Nutzung beratend dem Kunden zur Seite gestellt werden können.