21.01.2016 (eh) Drucken
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Dvelop geht mit Holding-Struktur ins neue Jahr 2016

  • Inhalt dieses Artikels
  • Neue Holding hält 88,83 Prozent der Aktien der Dvelop AG
  • ECM-Markt wandelt sich
  • Dvelop 2015: Softwareumsätze deutlich gesteigert, Betriebsergebnis legt spürbar zu

Christoph Pliete, CEO, DvelopChristoph Pliete, CEO, DvelopMit der Einbringung der Aktienmehrheit der d.velop AG in eine Holdinggesellschaft geht der Konzern in 2016 fokussiert auf nachhaltigen Wachstumskurs. Bereits vorher waren verschiedene strategische Weichenstellungen vorgenommen worden. 2015 konnte ein Plus von 17 Prozent bei den Softwareumsätzen verzeichnet werden.

»Wir haben durch unser kontinuierliches Wachstum eine Größe erreicht, welche Änderungen an der Gesellschaftsstruktur notwendig macht, damit wir einerseits neue Märkte und Innovationsbereiche erschließen, aber gleichzeitig auch die Früchte aus unseren aktuellen Angeboten ernten können«, erläutert Dvelop-Vorstand Christoph Pliete die Motive für die Holding-Struktur. »Damit sind wir hervorragend für die Zukunft aufgestellt, bleiben wandlungsfähig und können Kurs auf ein nachhaltig hohes Wachstum halten.«

Neue Holding hält 88,83 Prozent der Aktien der Dvelop AG

In die neue Holding wurden insgesamt 88,83 Prozent der Aktien der Dvelop AG eingebracht. Zu den Investoren und Finanzierungspartnern gehören Fonds von NRW.Bank A.ö.R. (NRW.BANK.Mittelstandsfonds Zwei GmbH & Co. KG), Lampe Capital Finance (Lampe Mezzanine Fonds) sowie WGZ Bank AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank und VR-Bank Westmünsterland eG. Dvelop-Mitbegründer Pliete hat sein Engagement im Unternehmen auf die neue Holding ausgeweitet. Er bleibt gleichzeitig CEO und Vorstandsvorsitzender der seit 1992 in Gescher ansässigen Dvelop AG.

»Die Digitalisierung verändert Prozesse und Wertschöpfungsketten und ist ein wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit Nordrhein-Westfalens«, sagt Christoph Büth, Abteilungsleiter Beteiligungskapital Mittelstand bei der NRW.Bank. »Wir freuen uns insofern, die Digitalisierung weiter zu unterstützen, indem wir in ein weiter aufstrebendes, etabliertes Unternehmen aus der Region investieren.

ECM-Markt wandelt sich

Vor der Holding-Gründung wurden zuletzt schon verschiedene strategische Maßnahmen vor dem Hintergrund des digitalen Wandels in den Zielmärkten des Enterprise-Content-Management (ECM) realisiert. »Wir haben 2015 bereits unsere Gesellschaftsstruktur vereinfacht und die Entwicklungsbereiche für unsere Produktlinien konsequenter aufeinander abgestimmt«, erläutert Pliete. »Darüber hinaus haben wir unser Vertriebsmodell noch gezielter auf unsere Partner ausgerichtet sowie unsere Branchenausrichtung geschärft.«

Diese Ausrichtung begrüßt Laurenz Stecking, Geschäftsführer vom Partner codia Software: »Aus unserer Sicht als Partner und E-Government-Competence-Center von Dvelop ist das Unternehmen nun für den zweifelsohne anhaltenden Wandel unserer gemeinsamen Geschäftsmodelle gerüstet.«

Dvelop 2015: Softwareumsätze deutlich gesteigert, Betriebsergebnis legt spürbar zu

Günstige Voraussetzungen hierfür bietet laut Dvelop der Fokus auf hybride Cloud-ECM-Lösungen als Informationsplattform, zum Beispiel mit der im Dezember vorgestellten neuen Version 8 der »d.3ecm«-Produktfamilie. »Unsere neueste Innovation ist von unseren Kunden und Partnern mit Spannung erwartet worden und hat sofort begeisterte Reaktionen ausgelöst«, berichtet Burghardt Garske, Vorstand für Entwicklung und Professional Services bei Dvelop.

Deshalb stehen die Zeichen auch für die weitere Zukunft sehr gut, nachdem das letzte Geschäftsjahr erneut von Erfolg geprägt war. »Der Jahresabschluss für 2015 liegt zwar noch nicht vollständig vor, aber alles spricht dafür, dass neben der deutlichen Steigerung der Softwareumsätze auch die Betriebsergebnisse abermals spürbar zugelegt haben«, gibt sich Mario Dönnebrink, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Dvelop, überzeugt. »Auch für 2016 sehe ich ähnlich günstige Perspektiven, weil wir unsere Lösungs- und Partnerstrategie maßgerecht auf die stark wachsenden Potenziale des Digitalisierungsmarkts zugeschnitten haben.«

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