Published On: 17. September 2026Von

Features aus höheren Scannerklassen in »KODAK N2000«

Ultraschallsensoren, Gigabit-Ethernet, Digital Stamping und Sicherheitsfunktionen ziehen in die netzwerkfähigen Büroscanner der »KODAK N2000 Serie« ein. Damit bringt Kodak Alaris Funktionen aus höher positionierten Scannerklassen in die Desktop-Klasse.

Seine Scan-Geschwindigkeit von maximal 40 Blatt pro Minute trägt der KODAK N2040 schon im Namen (Bild: Kodak Alaris)

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Seine Scan-Geschwindigkeit von maximal 40 Blatt pro Minute trägt der KODAK N2040 schon im Namen (Bild: Kodak Alaris)

Dezentrale Erfassung

Für die dezentrale Erfassung von Dokumenten bietet Kodak Alaris die neuen Desktopscanner der »KODAK N2000 Serie«. Wesentliche Neuerungen gegenüber den Vorgängermodellen sind erweiterte Sicherheitsfunktionen, Digital Stamping, ein 3,5-Zoll-Farb-Touchscreen sowie ein vereinfachter Setup-Prozess. Auch beim Geräte-Design geht Kodak Alaris neue Wege: Die N2000-Serie wirkt deutlich moderner und ist für den Einsatz an verteilten Scan-Arbeitsplätzen konzipiert.

Da die Scanner als Netzwerkgeräte Bestandteil der IT-Infrastruktur sind, müssen sie entsprechend geschützt werden. Immer mehr Scanner-Hersteller integrieren daher Sicherheitsfunktionen. Mit »Secure Boot« will Kodak Alaris sicher stellen, dass ausschließlich signierte und vertrauenswürdige Firmware ausgeführt werden kann. Die Firmware ist zudem gegen Veränderungen gesperrt, während TLS 1.2 und HTTPS die Kommunikation zwischen Scanner, Host-System und Administrationsoberfläche verschlüsseln. Gerade in regulierten Bereichen wie Banken, Versicherungen, Gesundheitswesen oder Behörden unterstützt dies Unternehmen dabei, Sicherheitsanforderungen durchgängig umzusetzen.

Mit Digital Stamping lassen sich Informationen wie Datum, Uhrzeit, fortlaufende Nummer oder individuelle Angaben direkt in das digitale Dokument integrieren. Damit bleiben wichtige Informationen zur Herkunft und Erfassung eines Dokuments dauerhaft mit diesem verbunden – ein Vorteil insbesondere für audit- und revisionsrelevante Prozesse.

Funktionen für verbesserte Bildqualität

Für die Bildqualität kommen die Kodak-Alaris-Features »Perfect Page« und »Dual Light Illumination« zum Einsatz. Perfect Page bündelt verschiedene Verfahren zur automatischen Bildoptimierung wie automatische Ausrichtung und Begradigung, Farb- und Kontrastanpassung, Hintergrundglättung oder Schärfung. Die Dual-Light-Beleuchtung soll unter anderem Schatten und andere Bildstörungen bei gefalteten oder geknickten Vorlagen reduzieren. Beide Technologien tragen dazu bei, auch unterschiedliche und teilweise schwierige Vorlagen möglichst zuverlässig für die weitere Verarbeitung zu erfassen.

Scannergeschwindigkeit und Beleggut-Funktionen

Die N2000 Serie umfasst die Modelle N2040 mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 Blatt (80 Bilder) pro Minute und N2050 mit bis zu 50 Blatt (100 Bilder) pro Minute. Beide Modelle verfügen über einen USB 3.2 Anschluss und integriertes Gigabit-Ethernet.

Der automatische Dokumenteneinzug fasst bis zu 100 Blatt und verarbeitet unterschiedlichste Vorlagen von leichtem Papier bis hin zu dickem Karton und Hartplastikkarten. Das »SurePath«-Papierhandling mit Ultraschall-Sensoren erkennt Doppeleinzüge und soll Unterbrechungen und erneute Scanvorgänge reduzieren.

Optional erhältliche Flachbettmodule ermöglichen darüber hinaus die Digitalisierung gebundener Dokumente und Bücher, empfindlicher Vorlagen sowie von Reisepässen. Wiederkehrende Scanprozesse können direkt am 3,5-Zoll-Farb-Touchscreen aufgerufen und gestartet werden. Im Lieferumfang ist die Erfassungssoftware »KODAK Capture Pro LE« enthalten, sodass Anwender direkt mit der Dokumentenerfassung beginnen können, ohne zusätzliche Softwarelizenzen erwerben zu müssen.

Vereinfachtes Einrichten der Scanner

Über die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle lassen sich die Scanner in bestehende Netzwerkumgebungen integrieren. Praktisch für die Einrichtung mehrerer N2000-Geräte an dezentralen Stellen ist die Einrichtung mit »Network EasySetup«: Der Administrator legt zentral alle erforderlichen Einstellungen und Vorgaben bis hin zu Passwörtern fest und erstellt daraus ein Setup-Blatt. Vor Ort muss der Scanner lediglich ausgepackt und angeschlossen werden. Ein einmaliges Scannen des Setup-Blatts genügt, um die hinterlegte Konfiguration automatisch auf das Gerät zu übertragen. Das erleichtert nicht nur die Inbetriebnahme neuer Geräte und Standorte, sondern reduziert auch den Administrationsaufwand. Außerdem sorgt es dafür, dass Dokumente unternehmensweit nach denselben Standards erfasst werden.

»Dezentral organisierte Unternehmen haben nicht in erster Linie ein Scannerproblem, sondern ein Problem mit fehlenden Standards«, erklärt Stefan Baudendistel, Geschäftsführer von Kodak Alaris. »Wenn Dokumente an jedem Standort unterschiedlich erfasst werden, entstehen die Kosten später durch Nachbearbeitung, Verzögerungen oder Beanstandungen bei Audits.«

Schnittstellen, Preise und Verfügbarkeit

Die Scanner unterstützen TWAIN-, ISIS- und WIA-Treiber sowie Windows, Windows Server und Linux (Ubuntu). Die Scanner der KODAK N2000 Serie eignen sich insbesondere für Banken und Finanzdienstleister, das Gesundheitswesen, Versicherungen, Behörden, Rechtsabteilungen sowie Backoffice-Anwendungen.

Die UVPs betragen 589 Euro für den Kodak N2040 und 822 Euro für den Kodak N2050. Beide Modelle sind ab sofort verfügbar.

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About the Author: Annette Stadler

Annette Stadler ist IT-Journalistin und leitet das Online-Portal ECMGUIDE.
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