Published On: 8. Oktober 2026Von

PFU ergänzt Ricoh-SP-Serie um USB-Scanner

PFU erweitert die Serie Ricoh SP um die Modelle SP-2230 und SP-2240. Die per USB angebundenen Dokumentenscanner richten sich an Anwender, die Dokumente am PC erfassen und auf Netzwerkfunktionen verzichten können. .

Dokumentenscanner RFU Ricoh-SP2240 auf einem Schreibtisch (Foto: FU)

PFU-SP-2240

Nach den kürzlich vorgestellten netzwerkfähigen Modellen erweitert PFU sein Angebot jetzt um zwei kompakte USB-Dokumentenscanner für den Arbeitsplatz. (Foto: PFU)

PFU bringt USB-Dokumentenscanner Ricoh SP SP-2230 und Ricoh SP SP-2240

PFU hat mit den Modellen »Ricoh SP SP-2230« und »Ricoh SP SP-2240« zwei USB-Dokumentenscanner vorgestellt. Der SP-2230 verarbeitet einseitig bis zu 30 Seiten pro Minute, der SP-2240 erreicht bis zu 40 Seiten pro Minute. Im Duplexbetrieb steigt die Leistung auf 60 beziehungsweise 80 Bilder pro Minute. Als empfohlenes tägliches Scanvolumen nennt PFU 4.500 Seiten für den SP-2230 und 6.000 Seiten für den SP-2240.

Beide Geräte verfügen über einen automatischen Dokumenteneinzug für 80 Blatt und zwei CIS-Sensoren mit Clear Image Capture für das gleichzeitige Erfassen von Vorder- und Rückseite. Die optische Auflösung beträgt 600 dpi, die maximale Ausgabeauflösung 1.200 dpi. Die Verbindung zum Rechner erfolgt über USB 3.2 Gen 1 mit Type-C-Anschluss.

Von Kassenbons bis zu gefalteten A3-Vorlagen

Der Dokumenteneinzug verarbeitet Papier mit einem Flächengewicht zwischen 27 und 413 g/m². Unterstützt werden neben üblichen Geschäftsdokumenten auch Kassenbons, Visitenkarten und Plastikkarten mit einer Dicke von bis zu 1,4 mm. Mit einer optionalen Dokumentenhülle lassen sich zudem gefaltete A3- und B4-Vorlagen sowie Fotos erfassen. Für Langpapier gibt PFU eine maximale Länge von 6.096 mm an, wobei die mögliche Länge von der gewählten Auflösung abhängt. Dokumente mit mehr als 209 g/m² müssen einzeln eingezogen werden.

PFU USB-Dokumentenscanner Ricoh SP-2240 (Foto: PFU)

Mit Abmessungen von 292 × 163 × 150 mm sind beide Neuvorstellungen für den Einsatz direkt am Arbeitsplatz ausgelegt. (Foto: PFU)

Gemischte Stapel können laut Hersteller ohne vorherige Sortierung verarbeitet werden. Eine Mehrfacheinzugserkennung arbeitet mit Ultraschall- und Papiererkennungssensoren. Zu den Bildverarbeitungsfunktionen gehören unter anderem automatische Farb-, Papiergrößen- und Rotationserkennung, Schräglagenkorrektur, Leerseitenerkennung, Lochentfernung, Hintergrundmusterentfernung und die Reduzierung vertikaler Streifen.

Mit Abmessungen von 292 × 163 × 150 mm sind beide Modelle für den Einsatz direkt am Arbeitsplatz ausgelegt. Im Betrieb nehmen sie laut PFU höchstens 15 Watt auf, im Schlafmodus maximal 1 Watt.

PaperStream-Software für Erfassung und OCR

Für die Bildaufbereitung kombiniert PFU die in die Scanner integrierte Clear Image Capture-Technik mit »PaperStream IP«. Die Verarbeitung auf dem angeschlossenen Rechner soll unter anderem Zeichen hervorheben und störende Hintergründe reduzieren und damit eine bessere Grundlage für die anschließende Texterkennung schaffen.

Mit »PaperStream ClickScan« können Anwender Dokumente über die Gerätetaste erfassen und beispielsweise an Cloud-Speicher übertragen. Die Software unterstützt außerdem Workflows zur Weiterverarbeitung als bearbeitbare Word-, Excel- oder PowerPoint-Dokumente. »PaperStream Capture« dient zur Automatisierung umfangreicherer Erfassungsprozesse. Die kostenpflichtige Pro-Version ergänzt unter anderem Funktionen zur Erkennung von Barcodes, Kontrollkästchen und nicht-kursiver Handschrift.

Als Ausgabeformate unterstützen die Scanner unter anderem PDF und durchsuchbares PDF, PDF/A, TIFF und mehrseitiges TIFF sowie JPEG und JPEG 2000. Dank TWAIN- und ISIS-Unterstützung lassen sie sich auch in kompatible Dokumentenerfassungsanwendungen einbinden. Zum Softwarepaket gehören darüber hinaus unter anderem »PaperStream Central Admin« und das zugehörige Agent-Modul zur Administration der Geräte.

Unterstützt werden Windows 10 und Windows 11 sowie Windows Server 2016, 2019, 2022 und 2025. PFU empfiehlt mindestens einen Intel Core i5 der achten Generation beziehungsweise AMD Ryzen 5 der 3000er-Serie sowie 8 GByte Arbeitsspeicher. Der Ricoh SP-2230 und der Ricoh SP-2240 sind ab sofort verfügbar. Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei 416 beziehungsweise 531 Euro.

Netzwerkfähige Schwestermodelle

Die USB-Modelle übernehmen wesentliche Scan-Eigenschaften ihrer kürzlich auf den Markt gekommene netzwerkfähigen Schwestermodelle. SP-2230 und SP-2230N erreichen jeweils 30 Seiten beziehungsweise 60 Bilder pro Minute, SP-2240 und SP-2240N jeweils 40 Seiten beziehungsweise 80 Bilder pro Minute. Auch das empfohlene Tagesvolumen von 4.500 beziehungsweise 6.000 Seiten und der 80-Blatt-Einzug entsprechen sich. Der wesentliche Unterschied liegt damit nicht in der Scanleistung, sondern bei Anbindung und Einsatzszenario.

SP-2230N und SP-2240N verfügen zusätzlich zu USB 3.2 über Gigabit-Ethernet und können damit als Netzwerkgeräte eingesetzt werden. Hinzu kommt DirectScan für das Scannen ohne angeschlossenen PC. Dabei können Anwender per Gerätetaste an bis zu drei vorkonfigurierte Ziele scannen. Als Ziele unterstützt PFU unter anderem Netzwerkordner, FTP-Server und E-Mail.

Die N-Modelle übernehmen die Bildverarbeitung bei solchen PC-unabhängigen Scanvorgängen über einen integrierten iiGA-SoC und können dabei auch durchsuchbare Dokumente erzeugen. Wer ausschließlich an einem PC scannt, kann auf diese Funktionen verzichten und zu den günstigeren USB-Varianten greifen.

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About the Author: Peter Marwan

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