Smartphone der Zukunft könnte modular zusammenstellbar sein

Das erwarten Anwender als das Smartphone der Zukunft (Grafik/Quelle: Otterbox)

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Das erwarten Anwender als das Smartphone der Zukunft (Grafik/Quelle: Otterbox)

Was denken Endkunden, wie sie sich das Smartphone der Zukunft vorstellen könnten? Diese Frage bewegte auch den Schutzhüllenspezialist OtterBox, und er fragte kurzerhand Endkunden. 2.864 Teilnehmer gaben ihre Einschätzungen zum Thema »Wie werden Smartphones und Telekommunikationsgeräte in zehn Jahren aussehen und wie kommuniziert man damit« ab – das ist schon mal ein einigermaßen repräsentativer Querschnitt.

17,4 Prozent den Befragten gehen davon aus, dass uns die klassische Barrenform in den kommenden zehn Jahren erhalten bleibt. Und bei der Frage nach der Displaygröße vermutet die Mehrheit der Befragten (32,6 Prozent), dass sich 6-Zoll-Displays durchsetzen werden. Aber auch ungewöhnlichere Formen von Kommunikationsgeräten haben ihre Anhänger – die Umfrageteilnehmer können sich hierbei folgende Formate vorstellen: Barrenform aber modular zusammenstellbare Formate (13,3 Prozent), aufrollbare Geräte mit flexiblem Display und Komponenten (14,8 Prozent) und aufklappbar mit biegsamem Display (11,7 Prozent). Schon seltener wurden genannt Implantate, bei denen die Haut das Display bildet (8,9 Prozent), AR-Brillen wie Google Glass (8,8 Prozent) sowie VR-Brillen wie Oculus Rift (2,7 Prozent).

Keine Speicherengpässe mehr durch ständige Cloud-Anbindung

Ein Fünftel der heutigen Smartphone-Anwender erwartet, dass wir zukünftig via 3D-Hologramme kommunizieren (Grafik/Quelle: Otterbox)

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Ein Fünftel der heutigen Smartphone-Anwender erwartet, dass wir zukünftig via 3D-Hologramme kommunizieren (Grafik/Quelle: Otterbox)

Bei den Eigenschaften, die die Geräte standardmäßig besitzen werden, liegen nach Einschätzung der Befragten Akkulaufzeiten von über einer Woche (23,4 Prozent) und das Vermeiden von Speicherengpässen durch dauerhafte Cloud-Anbindung (23,6 Prozent) ganz vorne. Bei der Art der Kommunikation halten die meisten Videotelefonie (23,6 Prozent) oder die klassische Voice-Kommunikation (23,6 Prozent) und Textnachrichten (21,5 Prozent) für am wahrscheinlichsten. Aber auch die Kommunikation über 3D-Hohlgramme wie in den Filmen »Avatar« oder »Star Wars« sowie Treffen in virtuellen Welten per VR-Brille können sich die Umfrageteilnehmer vorstellen.

Neben der Kommunikation werden die Gräte nach Einschätzung der Umfrageteilnehmer vor allen für die Steuerung des Haushalts (im zukünftigen Smart-Home und den Internet-of-Things), zum Surfen im Web, zum mobilen Bezahlen, für Foto- und Videoaufnahmen sowie für die Navigation genutzt.

Ein Traum: einen Akku in zehn Sekunden laden

Bei der Energieversorgung der zukünftigen Geräte erwarten die Umfrageteilnehmer, dass vor allem ein beschleunigtes Laden mit voller Ladung in zehn Sekunden (24,4 %) möglich wird, ebenso das Laden über größere Distanzen (21,9 Prozent), klassische Akkus mit mindesten fünf Tagen Laufzeit (17,2 Prozent) sowie durch Körperbewegung aufladbare Energiespeicher (16,7 Prozent).

Eine allgemeine Frage zur jetzigen Bedeutung des Smartphones gab es auch, nämlich: Wie halten lange es die Nutzer ohne ihr Smartphone aus? 31 Prozent können sich vorstellen, höchsten einen Tag ohne mobiles Kommunikationsgerät zu leben. Bei rund 26 Prozent ist es immerhin eine Woche, aber bei 21,5 Prozent auch lediglich ein halber Tag.

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About the Author: Engelbert Hörmannsdorfer