Published On: 3. Juli 2026Von

Vasion kann mehr als Print Management

Mit »IPA« erweitert der US-Softwarehersteller Vasion das klassische Druckmanagement um intelligente Automatisierungsfunktionen. Basis ist die cloud-basierte Plattform »Vasion«, die hierzulande bereits von namhaften Unternehmen genutzt wird.

Die Struktur von Vasion (Bild: Vasion)

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Die Struktur von Vasion (Bild: Vasion)

Hintergrund von Vasion

Im Bereich cloud-native und serverlose Druckmanagementlösungen zählt das US-Unternehmen Vasion nach eigenen Angaben mehr als 14.000 Kunden weltweit. Die Vasion-Plattform besteht aus den Lösungen »PrinterLogic« für das Druckmanagement, »PrinterLogic Output« für das Output Management und »Vasion Automate« für die Automatisierung dokumentenbasierter Prozesse. Das Preismodell richtet sich nach der Anzahl der Druckgeräte beziehungsweise der aktivierten Workflows.

Seit dem vergangenen Jahr ist der US-Hersteller in Deutschland mit einer Niederlassung in Frankfurt am Main und einer 20köpfigen Belegschaft vertreten. Das Vertriebsnetz umfasst den Distributor TD Synnex und verschiedene Systemhäuser. Zu den Kunden zählen hierzulande Finanzinstitute und Unternehmen verschiedenster Branchen. Eine der größten deutschen Banken berichtet von einer erheblichen Senkung der IT-Kosten durch die Eliminierung von Druckservern sowie einer Reduzierung der Support-Tickets um 90 Prozent.

IPA automatisiert Geschäftsprozesse

Mit der Erweiterung des Portfolios um »Intelligent Print Automation (IPA)« können Kunden nun ihre Digitalisierungs- und Automatisierungsinitiativen über das Printmanagement hinaus auf weitere dokumentenbasierte Geschäftsprozesse ausweiten. Neukunden haben die Möglichkeit, ohne lange Integrationsprojekte über einen zentralen Einstiegspunkt mit der Lösung zu starten.

Mit IPA können Dokumente automatisiert erfasst, klassifiziert und an definierte Zielsysteme oder Workflows weitergeleitet werden. Dies soll unabhängig von der eingesetzten Anwendung geschehen. Statt Dokumente manuell abzulegen oder per E-Mail weiterzuleiten, lassen sich auf Basis definierter Regeln unmittelbar Folgeprozesse anstoßen. Dazu gehören beispielsweise die Archivierung in Dokumentenmanagement-Systemen, die Weiterleitung an Fachanwendungen, die automatische Datenerfassung oder die Einbindung in Freigabe- und Signaturprozesse.

Vasion verknüpft mit weiterführenden Lösungen

Über die Vasion-Plattform stehen dafür weitere Funktionen wie elektronische Formulare (eForms), elektronische Signaturen (eSignature), Intelligent Document Processing (IDP) sowie No-Code-Workflow-Automatisierung zur Verfügung. Darüber hinaus lässt sich die Plattform mit gängigen KI-Engines integrieren, um Dokumentenprozesse durch KI-gestützte Analysen, Klassifizierungen und Automatisierungen zu erweitern.

In vielen Unternehmen beginnt die Verarbeitung von Dokumenten noch immer mit dem Befehl »Datei > Drucken«. Dabei entstehen häufig unstrukturierte Datenbestände, die weder für Automatisierungen noch für Analysen oder KI-Anwendungen verfügbar sind. IPA nutzt die etablierte »Datei > Drucken«-Gewohnheit der Mitarbeitenden und macht daraus einen intelligenten »Datei > Workflow«-Prozess, um zu verhindern, dass Daten in den Dark-Data-Bereich abwandern.

Die cloud-native Plattform entspricht verschiedenen Sicherheits- und Compliance-Standards. Neben der FedRAMP High Authorization erfüllt die Lösung die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Darüber hinaus verfügt die Plattform über die SAP-Zertifizierung für die Integration mit GROW with SAP sowie RISE with S/4HANA Cloud.

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About the Author: Annette Stadler

Annette Stadler ist IT-Journalistin und leitet das Online-Portal ECMGUIDE.
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