Datenkompression
Eine Datenkompression verringert den für die Speicherung der Daten benötigten Platzbedarf auf Datenträgern (Festplatte, Magnetbändern). Die komprimierten Daten lassen sich schneller und damit kostengünstiger übertragen. Bei einem Kompressionsfaktor von 2:1 besteht beispielsweise die Möglichkeit, auf ein Tape mit der nativen Speicherkapazität von 100 GByte bis zu 200 GByte an komprimierten Daten zu sichern. Bei der unkomprimierten Speicherkapazität handelt es sich um einen verlässlichen Wert. Nicht alle Dateitypen lassen sich jedoch gleich gut komprimieren, dadurch können zwischen der theoretischen, komprimierten Kapazitätsangabe und des tatsächlichen Speichervolumens zu großen Diskrepanzen kommen.
Datenmigration
Datenmigration beschreibt den Transfer von Daten aus einer Umgebung in eine andere. Bei einer Migration kommt es häufig zu einer Umstellung von existierender Hardware-Technik auf eine neue Plattform. Dabei versucht der IT-Verantwortliche seine bestehenden Infrastrukturen auch während des Migrationsprozesses zu nutzen.
Datensicherheit
Vielfältiger Schutz von Daten ist ein wichtiges Thema, denn es gibt ebenso viele Arten des Missbrauchs oder des unbefugten Zugriffs durch Dritte. In einem ersten Schritt werden die Daten über zugeordnete Zugriffsrechte definiert, so dass Unbefugte keinen Zugang erhalten. Zudem wird durch Verschlüsselung vermieden, dass die Daten im Klartext abgespeichert jedermann zur Verfügung stehen. Das Manipulieren von Informationen wie durch Viren wird dadurch verhindert, dass Angriffe auf Daten durch Schutzprogramme erkannt und abgewehrt werden. Dennoch – eine 100-prozentige Datensicherheit ist mit heute bekannten Mitteln noch nicht möglich.
Datensicherung
Bei der Sicherung von Daten werden diese von dem Festplattenspeicher eines lokalen PCs oder Servers auf ein auswechselbares Medium »kopiert«. Üblicherweise handelt es sich dabei um ein Magnetband (Data Cartridge), die in einem Tape-Drive (Streamer) beschrieben wird. Die Aufbewahrung der Data Cartridge mit den gesicherten Daten in einem Banktresor oder einem anderen entfernten Platz gewährleistet, dass sie im Falle eines Datenverlustes für die Rekonstruktion des PCs oder Servers (Restore – Disaster Recovery) zur Verfügung steht.
DDS
Digital Data Storage (DDS) ist eine Laufwerkstechnologie, die 4mm-[@DAT]-Bänder als Speichermedium verwendet. DDS ist ein internationaler Standard, der sich mittlerweile in der fünften Generation befindet. DDS-Streamer sind abwärtskompatibel und unterstützen DDS-1 bis DDS-5. Das aktuelle DDS-5 (DAT72) besitzt unkomprimiert eine Speicherkapazität von 36 GByte. Die maximale Transferrate beträgt 3 MByte pro Sekunde. DDS-Streamer wurden früher fast alle über SCSI angeschlossen, mittlerweile gibt es auch preiswerte USB-Geräte.
Die schon totgesagte Technik ist bei kleineren Unternehmen führend und wird noch von der DDS/DAT Manufacturers Group weiterentwickelt. Zuletzt wurde ein Prototyp des neuen DAT160-Streamers von Maxell auf der CeBIT 2007 gezeigt, […]
Deduplikation, Datendeduplikation (data de-duplication)
Je optimaler ein Disk-Backup-System genutzt wird, desto besser. Wenn identische zu sichernden Dateien nicht mehrfach gespeichert werden müssen, spart dies Kapazität und gleichzeitig Investitionskosten. Die Deduplikationstechnik eliminiert unerwünschte Redundanzen.
Bei der Datendeduplizierung sucht ein Algorithmus nach bestimmten Merkmalen innerhalb einer Datei bzw. Datenstroms. Es geht darum, beispielsweise Anfang und Ende eingebetteter Element zu erkennen, zum Beispiel von Logos oder Fotos. Im Prinzip handelt es sich um die intelligente Erkennung sich wiederholender Objekte beliebiger Größe. Die Widererkennung erfolgt direkt im Datenstrom und ist unabhängig von Format oder Anschluss. Eine Manipulation der Daten wie Komprimierung oder Verschlüsselung würde diese Wiedererkennung verhindern und darf […]
DFS
Distributed File System (DFS) – verteiltes Dateisystem
DHCP
DHCP ist so etwas wie der »Anlasser« in einem Netzwerk: Durch das Dynamic Host Configuration Protocol werden IP-Adresse und andere Netzwerk-Konfigurationsparameter dynamisch zugewiesen. Dadurch ist eine vollautomatische Einbindung eines neuen Rechners in ein bestehendes Netz möglich, ohne von Hand am Client Einstellungen vornehmen zu müssen. Lediglich der Bezug dieser Daten durch den Client muss an diesem eingestellt sein.
Digital Asset Management (DAM)
Als Digital Asset Management (DAM) wird der Prozess oder auch eine Software bezeichnet, womit man die Erstellung, das Management, die Verteilung und die Archivierung von sogenannten Rich-Media-Inhalten organisiert. Das können z.B. Fotos, Musikdateien, Videos, Animationen, Podcasts oder andere Multimedia-Inhalte sein.
Digital Asset Management umfasst die Erstellung eines Archives, die Entwicklung einer Infrastruktur, um diese Inhalte zu verwalten, inklusive Suchfunktionen, die dem Anwender ermöglichen, Files schnell und effektiv zu finden. Eine einfache Form von DAM ist eine Datenbank. Jeder Datenbanksatz enthält Metadaten, die den Namen, das Format und Informationen über Inhalt und Nutzung enthalten.
DAM-Technologien wurden früher nur von Medien- und Verlagsorganisationen […]
DIN
Die Abkürzung DIN heißt nichts anderes als Deutsches Institut für Normung e. V., ein eingetragener Verein also. Diese Organisation ist die wohl wichtigste Normierungsstelle Deutschlands. Sie ist seit 1917 tätig und hieß zunächst »Normenausschuss der deutschen Industrie«. Die unter der Leitung von Arbeitsausschüssen dieser Normungsorganisation erarbeiteten Standards werden als DIN-Normen bezeichnet. Die Normen werde für die unterschiedlichsten Bereiche erstellt, unter anderem für Informationstechnik und Anwendungen, Bauwesen, Bild und Film, Maschinenbau, Automobiltechnik und viele andere.
