17.06.2019 (pma)
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Datev kooperiert bei ECM mit ELO

  • Inhalt dieses Artikels
  • ELO-Partner sollen Datev-Anwender unterstützen
  • Die geplante Integration von ELO und Datev im Detail

Karl Heinz Mosbach, Geschäftsführer von ELO Digital Office„Mit dieser Kooperation wollen wir vor allem auch kleine und mittelständische Unternehmen für die Digitalisierung zukunftssicher machen“, erklärt ELO-Geschäftsführer Karl Heinz Mosbach.

Datev hat sich bei der Suche nach einer passenden ECM-Lösung als Ergänzung für das eigene Angebot für ELO Digital Office entschieden. Neben der breiten und gut eingeführten Produktpalette sowie der bisherigen Zusammenarbeit im Bereich einer technisch geprüften Cloud-Lösung war für Datev auch die Unternehmenskultur des Stuttgarter ECM-Anbieters sowie das in Deutschland aus über 260 Systemhäusern und IT-Beratungen bestehende Partnernetzwerk ausschlaggebend. Angestrebt wird eine intensive und langfristige Partnerschaft.

Der Vertrieb der verzahnten Lösung soll im Herbst 2019 beginnen. Die »ELO ECM Suite« steht dann wahlweise als On-Premise-Lösung oder in der Cloud bereit. Die Kooperation erstreckt sich zunächst auf die Finanzbuchhaltung. Später soll das Angebot auf Lohn- und Gehaltsabrechnung ausgedehnt werden. Über Details der Nutzung, Einzelheiten der Integration und die Preise der ELO-Lösungen wird Datev seine Kunden in den kommenden Wochen  auf seinem Online-Marktplatz informieren.

ELO-Partner sollen Datev-Anwender unterstützen

»Mit dieser Kooperation wollen wir vor allem auch kleine und mittelständische Unternehmen für die Digitalisierung zukunftssicher machen«, erklärt ELO Geschäftsführer Karl Heinz Mosbach. Ihm zufolge profitieren Anwender von einer besseren  Performance sowie deutliche geringeren Kosten – »und dies natürlich stets unter Berücksichtigung der rechtlichen Anforderungen, wie der GoBD und der EU-DSGVO«, versichert Mosbach.

Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit wollen die beiden Unternehmen ein gemeinsames Partnernetzwerk aus Systemhäusern und IT-Beratungsunternehmen aufbauen. Darüber wollen sie Datev-Anwender mit einer rechtssicheren Archivierung beim Einstieg in das digitale Rechnungsmanagement unterstützen.

Die geplante Integration von ELO und Datev im Detail

Bei Kunden werden Papierrechnungen eingescannt und dann in das ELO-System übertragen. Rechnungen, die auf elektronischem Weg eintreffen, werden direkt dorthin überstellt. Von der ELO-Software werden die digitalen Rechnungen dann automatisiert klassifiziert und formell auf Konformität zu §14 des Umsatzsteuergesetzes überprüft.

Hat die Rechnung diese Prüfung bestanden, wird sie ausgelesen und werden die steuerlich relevante Informationen ins System übernommen. Für Vorkontierung, Freigabe und Bezahlung reichen laut Anbieter dann »wenige Klicks«. Anschließend werden die Daten an die Datev-Software übergeben, wo der Steuerberater direkt auf die digitalen Daten und Belege zugreifen und mit ihnen weiterarbeiten kann. Branchenspezifische Erweiterungen um zusätzliche Lösungen wie Vertragsmanagement oder Personalmanagement sind möglich.