10.03.2021 (pma)
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Druckmanagementsoftware von MyQ nun auch für Epson-Geräte

  • Inhalt dieses Artikels
  • Was Myq leistet
  • Ziele der Kooperation von Epson und Myq
  • Wo Myq herkommt
Die »Myq«-Software unterstützt nun auch Geräte der Epson-Produktreihen »WorkForce Pro« und »WorkForce Enterprise«. (Bild: Epson)Die »Myq«-Software unterstützt nun auch Geräte der Epson-Produktreihen »WorkForce Pro« und »WorkForce Enterprise«. (Bild: Epson)

Epson hat eine weltweite Kooperation mit MyQ geschlossen. Die Software von Myq stellt eine Vielzahl an Druckfunktionen zur Verfügung, etwa mobiles Drucken, Drucken von eigenen Geräten aus sowie die sichere Ausgabe vertraulicher Dokumente. Im Rahmen der Partnerschaft kommen Nutzern der Business-Inkjet-Drucker von Epson zudem die Funktionen des Workflow-Managements von Myq zugute.

Eine Freemium-Version der »Myq«-Software erlaubt es, die Funktionen zunächst zu erproben. Sie umfasst die drei Bereiche mobiles Drucken, sicheres Drucken sowie die Geräteverwaltung und erlaubt laut Anbieter  zudem die Installation für alle Unternehmensstandorten in wenigen Minuten.

Was Myq leistet

Die Bezahlversion bietet zudem Möglichkeiten zur Effizienz- und Produktivitätssteigerung, Kostensenkung und deckt Nachhaltigkeitsaspekte ab. Laut Hersteller sparen sich Benutzer zum Beispiel durch eine One-Click-Scan-Funktion bis zu 15 Arbeitsstunden pro Jahr. Außerdem könnten Firmen die Druckkosten durch Vergabe und Nachverfolgung von Benutzerrollen um zwei Drittel senken.

Außerdem bieten Online-Statusberichte jederzeit einen detaillierten Einblick in die Nutzung und Bevorratung von Verbrauchsmaterialien und informieren auf Gerätebene über Fehlfunktionen. Das funktioniert auch bei Druckerflotten mit Modellen mehrerer Hersteller.

Ziele der Kooperation von Epson und Myq

Im Rahmen einer weltweiten Kooperation unterstützt die MyQ-Druckmanagementsoftware ab sofort Druck- und Kopiersysteme von Epson. (Grafik: Epson)Im Rahmen einer weltweiten Kooperation unterstützt die MyQ-Druckmanagementsoftware ab sofort Druck- und Kopiersysteme von Epson. (Grafik: Epson)»Viele Unternehmen möchten ihre Prozesse überarbeiten, um sich an neue Arbeitsmethoden anzupassen«, erklärt Michael Rabbe, Head of Business Sales bei Epson Deutschland. Dabei stünde derzeit bei vielen Anwendern hohe Datensicherheit beim Dokumentendruck von dezentral liegenden Arbeitsplätzen aus im Fokus. Andere Unternehmen wollten ihre Workflows rationalisieren und Kosten senken. Rabbe weiter: »Unsere Partnerschaft hilft, diese Ziele zu erreichen. Eine Kombination der Lösungen beider Häuser bietet Unternehmen hohe Datensicherheit bei geringen Kosten sowie eine Verbesserung der Produktivität.«

»Es war schon immer unser Ziel, Kunden dabei zu unterstützen, sich in der sich ständig ändernden IT-Landschaft zurechtzufinden und unter allen verfügbaren Lösungen die für sie optimale zu finden«, ergänzt Marco Knöpp, General Manager von Myq in Deutschland. »Wir legen besonderen Wert auf hohe Effizienz und beste Benutzererfahrung. Die Partnerschaft zwischen Epson und Myq kombiniert marktführende Hardware und Software, um Unternehmenskunden eine Lösung anzubieten, die einfach zu integrieren und zu verwalten ist.«

Wo Myq herkommt

Die Marke »MyQ« wurde 2007 von der schon 1992 als Druckerhändler gegründeten tschechischen Firma Janus auf den Markt gebracht. Die positionierte das dahinterstehende Produkt als benutzerfreundliche Drucklösung für kleine und mittelständische Unternehmen. 2013 stellte Kyocera zur CeBIT Myq und seine gleichnamige Software als Ergänzung für seine Geräte mit »HyPAS«-Client vor.

Die Software sorgte damals vor allem dafür, dass nur autorisierte Benutzer Dokumente ausdrucken können und sollte so die Sicherheit erhöhen sowie bei der Kostenkontrolle helfen. Dazu ermöglichte sie unter anderem ein Follow-me-Printing, bei dem die Authentifizierung über ein spezielles Terminal oderden Hypas-Client am Display des Druckgeräts erfolgte.

Damals war Myq zunächst nur eine von mehreren Lösungen in einem von Kyocera eingerichteten Software-Marktplatz. Das Unternehmen expandierte jedoch weiter und eröffnete 2015 auch eine Niederlassung in Deutschland. 2019 kaufte Kyocera Document Solutions die Janus Company mit Sitz in Prag und nannte sie in Kyocera Document Solution Czech um.

Die aus dem einstigen Druckerhändler hervorgegangenen Sparte mit Drucklösungen blieb unabhängig. Sie bietet nun die ursprünglich auf Kyocera ausgerichtete Software mit deutlich erweitertem Funktionsumfang für über 4.000 Geräte von 26 Herstellern an – von Brother über Canon, Develop, HP, Konica Minolta, Lexmark, Oki und Ricoh bis Sharp, Toshiba, Triumph-Adler und Xerox. Auch Modelle von Dell und Samsung werden noch unterstützt.



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