KI bremst Neueinstellungen bei Tech-Startups
Künstliche Intelligenz beeinflusst die Personalpolitik bei Tech-Startups: Jedes vierte Startup hat laut einer Bitkom-Umfrage auf Neueinstellungen verzichtet. Rund jedes sechste hat im vergangenen Jahr wegen KI zusätzlich Personal eingestellt.
Bitkom-Befragung unter Tech-Start-ups
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat Auswirkungen auf die Personalpolitik in vielen Unternehmen. Wie er sich auf Tech-Startups in Deutschland niederschlägt, ließ der ITK-Branchenverband Bitkom in einer Umfrage ermitteln. Dieser zufolge hat in den vergangenen zwölf Monaten rund jedes vierte Tech-Startup (27 Prozent) wegen KI auf Neueinstellungen verzichtet. 7 Prozent bauten KI-bedingt sogar Stellen ab.
Zugleich haben 16 Prozent aber wegen KI zusätzliches Personal eingestellt, in jedem zweiten Startup (50 Prozent) hat KI keine Auswirkungen auf den Personalbedarf. Alle befragten 102 Startups nutzen KI in ihren Geschäftsprozessen. »KI macht viele Bürotätigkeiten und insbesondere auch die Softwareentwicklung effizienter. Startups sind zum einen technologische Vorreiter, zum anderen besonders darauf angewiesen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders effizient einzusetzen«, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.
Beschäftigungssituation bei Startups
Im Schnitt haben Startups aktuell 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine offene Stelle. Vor einem Jahr waren es noch durchschnittlich 13 Beschäftigte, 2024 sogar noch 15. Im laufenden Jahr erwarten sechs von zehn Startups (62 Prozent) steigende Beschäftigtenzahlen, im Durchschnitt um vier zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nur sechs Prozent planen einen Stellenabbau, 26 Prozent rechnen mit keiner Veränderung. In den kommenden zwölf Monaten wird in rund jedem zweiten Startup (47 Prozent) KI keine Auswirkungen auf den Personalbedarf haben, sieben Prozent sind noch unsicher oder wollen keine Angaben machen. Nur in zwei Prozent der Startups sollen wegen KI Stellen abgebaut werden, in gut jedem vierten (28 Prozent) wird wegen KI auf Neueinstellungen verzichtet – aber in fast jedem fünften (19 Prozent) soll wegen des KI-Einsatzes zusätzliches Personal eingestellt werden.
Weitere Artikel
Brother erweitert Business-Inkjet-Portfolio um kompakte A4-Serie
Mit der Serie »Business Smart X« erweitert Brother sein Tinten-Portfolio um drei A4-Modelle. Sie sollen überall da die Funktionen klassischer Business-MFPs bieten, wo man keine großen A3-Geräte aufstellen will.
UCPS von UTAX für größere IT-Umgebungen
»UTAX Cloud Print and Scan (UCPS)« unterstützt jetzt Terminal-Server- und Citrix-Umgebungen und erleichtert Rollout sowie Verwaltung. Die Neuerungen erweitern damit die Einsatzmöglichkeiten in größeren Organisationen.



