Open-Source-Alternative zu Sharepoint
OpenCloud bietet eine Open-Source-Lösung für Filemanagement, Filesharing und Content Collaboration. Sie basiert auf Microservices und Container-Technologien wie Docker und Kubernetes.
Erstes Release von OpenCloud
Inhalt dieses Artikels
Wenige Wochen nach dem operativen Start der OpenCloud GmbH und der Produktankündigung steht das erste installierbare Release von OpenCloud bereit. Die Open-Source-Lösung für Filemanagement, Filesharing und Content Collaboration bietet eine DSGVO-konforme Alternative zu proprietären Systeme wie »Microsoft SharePoint«, »Google Drive« und »Dropbox«.
Mit einer cloud-nativen Architektur und der Lizenzierung unter Apache 2.0 und AGPL-3.0 setzt OpenCloud auf Zukunftssicherheit und Transparenz für digital souveräne IT-Infrastrukturen in Europa. Durch neue politische Entscheidungen in den USA, werden künftig europäische IT-Lösungen möglicherweise stärker gefragt sein.
Cloud-nativer Ansatz
»Wir freuen uns, mit dem ersten Release von OpenCloud eine exzellente und sichere Filemanagement-Lösung mit maximaler Datenhoheit auf Open-Source-Basis zu bieten und werden diese zusammen mit der Community weiterentwickeln«, erklärt Klaas Freitag, CTO der OpenCloud GmbH. Gemeinsam mit OpenTalk und mailbox.org bildet OpenCloud eine der drei Säulen der Heinlein Gruppe, die mit sicheren und digital souveränen IT-Infrastrukturen für Europa wirbt.
Durch den cloud-nativen Ansatz und dem Einsatz von Microservices und Container-Technologien wie Docker und Kubernetes ermöglicht die Plattform eine flexible Bereitstellung und schnelle Anpassung. Die Verwendung der Programmiersprache Go soll laut OpenCloud hohe Performance und Skalierbarkeit ermöglichen.
Funktionsumfang
Zu den Funktionen, die in der ersten Version verfügbar sind, zählen:
- Skalierbare Datei-Speicherung
- Integration von Collabora Online für Web-Office-Nutzung
- Kollaborations-Tools für Echtzeitbearbeitung
- Granulare Benutzer- und Rechteverwaltung
- Sharing-Funktionen und ressourcenschonende Datei-Synchronisation
Enterprise-Version kommt im März
Für 2025 sind weitere Funktionen und Integrationen vorgesehen. Die Open-Source-Community ist eingeladen, die erste Version zu testen und Feedback zu geben. OpenCloud läuft auf hoch skalierenden großen Cloud-Plattformen und auf Single-Board-Computern (SBC) wie dem Raspberry Pi.
Das nächste große Release im März 2025 soll den Startschuss für verschiedene Enterprise-Services inklusive Support-Paketen für Geschäftskunden setzen. Es soll einen Professional-Services-Reifegrad bieten und den offiziellen Start des kommerziellen Angebots von OpenCloud einläuten.
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