04.03.2020 (as)
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Coronavirus: Deutsche Messe verschiebt TWENTY2X auf Juni

  • Inhalt dieses Artikels
  • Empfohlene Auflagen sind sehr aufwendig
  • Starke Beeinträchtigungen für Besucher und Aussteller

Nach den Entwicklungen in den vergangenen Tagen war damit bereits zu rechnen: Die Deutsche Messe verschiebt die neu ins Leben gerufenen Digitalmesse für den Mittelstand TWENTY2X aufgrund der Verbreitung des Coronavirus. Für die Messe, die erstmals vom 17. bis 19. März in Hannover stattfinden sollte, nennt der Veranstalter nun den 23. bis 25. Juni 2020 als neuen Termin.

Zur Verlegung der Twenty2x sind die Verschiebung der Hannover Messe und der hub.berlin hinzugekommen. Die weltgrößte Industrieschau ist vom 20. bis 24. April auf 13. bis 17. Juli 2020 verschoben, während die hub.berlin gleich um ein Jahr vom 1. und 2. April 2020 auf 28. und 29. April 2021 verlegt wurde.

Empfohlene Auflagen sind sehr aufwendig

Die Deutsche Messe führt für die Twenty2x und die Hannover Messe an, dass die Auflagen, die mit der Eindämmung des Coronavirus verbunden sind, kurzfristig nicht realisierbar seien. Das Gesundheitsamt der Region Hannover habe dringend empfohlen, die Hinweise des Robert-Koch-Instituts zu beachten. Diese beinhalten umfassende Maßnahmen zur Gesundheitssicherung bei der Ausrichtung von Veranstaltungen.

Dazu gehören Fiebermessstationen an allen Eingängen, sowie die Umsetzung der Maßnahme, keine Teilnehmer aus Risikogebieten zuzulassen und Teilnehmern, die Kontakt zu Personen aus Risikogebieten hatten, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verweigern. Das hätte eine umfangreiche Überprüfung aller Teilnehmer zur Folge.

Starke Beeinträchtigungen für Besucher und Aussteller

Zudem würde die Umsetzung der Auflagen dazu führen, dass die störungsfreie Durchführung der Veranstaltungen in einem Maße beeinträchtigt wäre, dass der mit der geplanten Ausrichtung angestrebte Veranstaltungszweck weder für die Aussteller, noch für die Besucher nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen erreicht werden könnte.

Außerdem betont der Veranstalter, dass die Gesundheit der Aussteller, Besucher und Mitarbeiter sowie der Bevölkerung höchste Priorität hätte.