Deloitte-Studie: KI im Vertragsmanagement
Wie der Einsatz von KI im Vertragsmanagement kostensparend eingesetzt werden kann, hat Docusign in einer Studie mit Deloitte untersucht. Besonders hohe Erträge sollen sich aus eigenständigen Agentic Workflows in einer End-to-End-Plattform ergeben.
Durchgängige Lösungen steigern ROI
Laut dem Report »KI gewinnbringend einsetzen: Wie automatisierte Vertragsprozesse den ROI steigern« lohnt es sich, eigenständige KI-Abläufe (Agentic Workflows) in einer durchgängigen End-to-End-Plattform zu nutzen. Der ROI liegt knapp 30 Prozent über dem von Unternehmen, die isolierte Einzellösungen einsetzen. Auf dem deutschen Markt konnten Unternehmen über alle Entwicklungsstufen hinweg einen durchschnittlichen ROI von 33 Prozent innerhalb der letzten 12 Monate erzielen.
Für die weltweite Studie von Docusign und Deloitte wurden über 1.100 Führungskräfte befragt, darunter mehr als 100 Teilnehmer aus Deutschland. 84 Prozent der deutschen Befragten nutzen bereits KI in ihren Vertragsprozessen.
KI-Erfahrungen in Deutschland
In Deutschland zahlt sich KI besonders bei der Präzision aus: 68 Prozent der deutschen Teilnehmer berichten von fehlerfreien Verträgen. Dabei profitieren die hiesigen Firmen in verschiedenen Bereichen:
- 40 Prozent sehen den größten Fortschritt bei der gesetzlichen und regulatorischen Compliance.
- 37 Prozent erreichen eine bessere Standardisierung durch einheitliche Klauseln.
- 23 Prozent reduzieren klassische Tipp- und Übertragungsfehler.
Von den deutschen Unternehmen, die Konflikte und Regelkonformität genau messen, verzeichnen zudem fast 70 Prozent eine optimierte Compliance-Rate sowie seltenere Uneinigkeiten bei Verträgen.
Wieviel Zeit sich einsparen lässt
Wie KI-gestütztes Vertragsmanagement wichtige Funktionsbereiche von zeitintensiver Routinearbeit befreien kann, zeigen folgende Beispiele:
- Rechtsabteilung: Erzielt 37 Prozent Zeitersparnis. Ein Team konnte seine Kapazität von 100 bis 200 Verträgen auf 1.000 Dokumente pro Jahr steigern.
- Vertrieb: Spart 43 Prozent Zeit, verringert Verzögerungen bei Deals um 29 Prozent und steigert den Jahresumsatz um 1 bis 2 Prozent (ca. 4,8 Millionen US-Dollar im Schnitt).
- Einkauf: Senkt die Ausgaben für Lieferanten um durchschnittlich 33 Prozent durch eine stärkere Verhandlungsposition dank besserer Daten.
- Customer Experience: Bringt 39 Prozent mehr Kunden erfolgreich durch den Vertragsprozess.
- HR (Personalwesen): Erzielt 45 Prozent Zeitersparnis, besonders bei Standarddokumenten wie Arbeitsverträgen.
Für Deutschland bedeuten diese optimierten Abläufe im Schnitt eine Zeitersparnis von exakt 22 Stunden pro Vertragsprozess sowie 35 Prozent schnellere Durchlaufzeiten von Anfang bis Ende.
Die Investitionen in KI zahlen sich laut den Studienergebnissen zügig aus: 42 Prozent der befragten deutschen Unternehmen erwarten, dass sich ihre KI-Ausgaben bereits in den nächsten zwei Jahren komplett amortisieren. Nach vier Jahren gehen sogar 90 Prozent von einem vollen ROI aus.
Den vollständigen Report »KI gewinnbringend einsetzen: Wie automatisierte Vertragsprozesse den ROI steigern« gibt es hier zum Download.
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